Index





Fahrerhandbuch MZ 1000 ST





Einleitung

Liebe MZ-Freundin, lieber MZ-Freund,

Wir freuen uns, dass Sie sich für ein MZ-Fahrzeug entschieden haben und danken für Ihr Vertrauen.

Die MZ 1000 ST ist durch die 80-jährige Erfahrung im Motorradbau, begonnen mit dem Vorläufer DKW und fortgesetzt in unserer mordernen innovativen Fertigungsstätte mit kreativen Mitarbeitern, ein leistungsfähiges, robustes, zuverlässiges und wartungsarmes Fahrzeug. Eingegangen in die Entwicklung dieses Motorrades sind die Erfahrungen aus der langjährigen erfolgreichen Teilnahme am Motorradsport.

Bevor Sie mit Ihrem neuen Fahrzeug starten, lesen Sie bitte alle Informationen in diesem Handbuch. Sie erhalten dadurch wichtige Hinweise zur sachkundigen Bedienung und zum Umgang mit dem Fahrzeug sowie hilfreiche Informationen zur regelmäßige Wartung und Pflege.

Diese Hinweise und Informationen dienen zum einen der Werterhaltung Ihres Fahrzeuges, zum anderen sind sie in vielen Fällen eine Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche. Führen Sie dieses Fahrerhandbuch während der Fahrt mit, damit Sie jederzeit darin nachschlagen können.
Außerdem ist es ein wichtiger Bestandteil der Fahrzeugausrüstung und ist im Falle eines Weiterverkaufs unbedingt beim Fahrzeug zu belassen.

Bedenken Sie bei einer planmäßigen Inspektion, dass das Wartungspersonal Ihres autorisierten MZ-Fachhändlers speziell dafür ausgebildet ist. Bei Fragen oder Probleme mit Ihrer MZ 1000 ST wenden Sie sich bitte an einen autorisierten MZ-Fachhändler. Er wird Ihnen stets behilflich sein.

Wir wünschen jederzeit gute Fahrt!

MOTORRAD-UND ZWEIRADWERK GmbH
Alte Marienberger Straße 30 - 35
D-09405 Zschopau-Hohndorf






MZ 1000 ST, rechte Seite



MZ 1000 ST, linke Seite






Inhaltsverzeichnis

Sicherheit und Gesundheit
1.1 Bedeutung der Hinweise
1.2 Symbole
1.3 Regeln für sicheres Fahren
1.4 Schutzkleidung
1.5 Veränderungen und Einstellungen
Bedienung
2.1 Identifikation des Fahrzeuges
2.2 Zündschloss
2.3 Lenkerschloss
2.4 Instrumente
2.5 Multifunktions-Display
2.6 Einstellung der Anzeigen (Zündung ein)
2.7 Bedienelemente Lenker links
2.8 Bedienelemente Lenker rechts
2.9 Kupplungshebel
2.10 Handbremshebel
2.11 Kraftstofftankverschluss
2.12 Fußschalthebel
2.13 Soziussitz
2.14 Fahrersitz
2.15 Sitze aufbauen
2.16 Hinterradfederung
2.17 Vorderradfederung
2.18 Seitenständer
2.19 Fußbremshebel
2.20 Verkleidung
2.21 Zubehör
2.22 Gepäcksystem
2.23 Lenkungsdämpfer
Fahrhinweise
3.1 Einfahren
3.2 Sicher fahren
3.3 Persönliche Fahrweise
3.4 Zuladung
3.5 Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren
Betriebshinweise
4.1 Starten
4.2 Schalten
4.3 Abstellen
4.4 Tanken
4.5 Winterfahrbetrieb
Wartung
5.1 Allgemeine Hinweise
5.2 Wartungsplan
5.3 Schmierstellen
5.4 Kontrolle des Ölstandes
5.5 Ölwechsel
5.6 Bremsen
5.7 Kupplung
5.8 Räder und Reifen
5.9 Kraftstofftank
5.10 Luftfilter
5.11 Kraftstoffanlage
5.12 Batterie
5.13 Scheinwerfereinstellung
5.14 Antriebskette
5.15 Kühlmittel
5.16 Reinigen und Konservieren
5.17 Stilllegen
5.18 Wiederinbetriebnahme
Selbsthilfe
6.1 Bordwerkzeug
6.2 Zündkerze wechseln
6.3 Sicherungen wechseln
6.4 Glühlampen wechseln
6.5 Reifen wechseln
6.6 Störungssuche
Technische Daten
7.1 Abmessungen und Gewichte
7.2 Motor
7.3 Getriebe
7.4 Fahrgestell
7.5 Bremsen
7.6 Elektrische Anlage
Stichwortverzeichnis





Sicherheit und Gesundheit

Bedeutung der Hinweise

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In diesem Fahrerhandbuch sind die Sicherheits- und Warnhinweise wie nebenstehend gekennzeichnet.

Widmen Sie diesen Hinweisen und Anweisungen Ihre besondere Aufmerksamkeit!

Jeder Sicherheitshinweis sagt Ihnen:

  • um welche Gefahr es sich handelt,
  • was passieren kann,
  • was Sie tun können, um Verletzungen und Schäden zu vermeiden oder diese zu reduzieren.


GEFAHR

Es besteht eine unmittelbare Gefahr, die zu einer ernsthaften Verletzung von Personen oder zum Tode führt, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.


WARNUNG

Es besteht eine mögliche Gefahr, die zu einer ernsten Verletzung von Personen oder zum Tode führen kann!


VORSICHT

Es besteht eine mögliche Gefahr oder eine riskante Handhabung des Fahrzeugs, die zu einer Verletzung von Personen oder einem Sachschaden führen kann!


Symbole

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Die verwendeten Symbole und ihre Bedeutung:

GEFAHR allgemein
WARNUNG, VORSICHT allgemein
Wichtige Umweltschutzhinweise
Warnung vor ätzenden Flüssigkeiten
Warnung vor gefährlichen Spannungen
Warnung vor Quetschungen durch die Antriebskette
Quetschgefahr
Brandgefahr


Regeln für sicheres Fahren

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WARNUNG

Motorradfahren erfordert besondere Aufmerksamkeit, damit Ihre Sicherheit immer gewährleistet ist!


  • Überprüfen Sie stets das Fahrzeug, bevor Sie den Motor starten!
    Fahren Sie nur mit einem intakten Motorrad. Das verhütet Unfälle und Maschinenschäden.
  • Lassen Sie dieses Motorrad nur von Personen fahren, die im Besitz eines gültigen Motorrad-Führerscheins sind und das Fahrzeug beherrschen!
  • Machen Sie sich gut bemerkbar, um unverschuldete Unfälle zu vermeiden:
    • Tragen Sie auffällig Kleidung!
    • Fahren Sie nicht im toten Winkel anderer Verkehrsteilnehmer!
  • Seien Sie äußerst wachsam an Kreuzungen, Aus- und Einfahrten und an Einmündungen von Seitenstraßen!
  • Befolgen Sie die regionalen Gesetze und Bestimmungen:
    • Befolgen Sie Geschwindigkeitsbegrenzungen. Fahren Sie niemals schneller, als die Umstände und Ihr fahrerisches Können es zulassen!
    • Zeigen Sie Abbiegen oder Spurwechsel rechtzeitig an!
  • Halten Sie während der Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest! Lassen Sie beide Füße auf den Fußrasten ruhen.
    Der Beifahrer muss sich mit beiden Händen am Motorrad oder Fahrer festhalten. Beide Füße müssen auf den Soziusfußrasten ruhen.


Schutzkleidung

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  • Fahrer von Krafträdern und ihre Beifahrer müssen während der Fahrt amtlich genehmigte Schutzhelme tragen (möglichst nach ECE-Norm 22-05).
  • Neben Stiefeln, Handschuhen und Schutzkleidung sollten Sie auch einen Gesichtsschutz oder eine Schutzbrille tragen. Der Beifahrer benötigt den gleichen Schutz.
  • Tragen Sie keine weite Kleidung! Diese kann sich in den Bedienelementen, den Fußrasten, der Antriebskette oder den Rädern verfangen.
  • Die Auspuffanlage wird während des Betriebs sehr heiß und bleibt es auch nach dem Abstellen des Motors noch längere Zeit. Berühren Sie keine Teile der heißen Auspuffanlage!


Veränderungen und Einstellungen

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WARNUNG

Veränderungen am Motorrad, das Entfernen von Original-Teilen oder der Einbau artfremder Ersatzteile und artfremden Zubehörs können das Fahrzeug unsicher und gesetzwidrig machen!
Solcherart Veränderungen können auch zum Erlöschen der ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) führen.
Verwenden Sie nur originale und zugelassene Ersatz- und Zubehörteile!


WARNUNG

Alle Bedienhebel (Kupplung, Bremse, Schalthebel) müssen auf den jeweiligen Fahrer abgestimmt sein. Grob eingestellte Werte können zu Bedienfehlern führen und gefährden so die Fahrsicherheit!


Bedienung

Identifikation des Fahrzeugs

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Schlüsselnummer

Das Fahrzeug wird mit zwei Schlüsseln für Zündschloss, Sitzbankschloss und Tankverschluss ausgeliefert. An der Schlüsselverbindung befindet sich eine Plakette mit der Schlüsselnummer.

Bewahren Sie den Zweitschlüssel und die Plakette getrennt vom Motorrad auf!

Geben Sie bei der Bestellung eines Ersatzschlüssels die Schlüsselnummer an.





Fahrzeug-Identifikationsnummer

Die Fahrzeug-Identifikationsnummer befindet sich auf der rechten Seite des Lenkkopfrohres. Sie dient zur eindeutigen Erkennung des Motorrades und zur Anmeldung bei der zuständigen Behörde

Tragen Sie hier die Fahrzeug-Identifikationsnummer ein:

                               




Motornummer

Die Seriennummer (2) des Motors befindet sich an der rechten Seite des Motors.



Tragen Sie hier die Seriennummer des Motors ein:

                               


Bedienelemente

  1. Zündschloss
  2. Kupplungshebel
  3. Lenkerschalter links
  4. Kraftstofftankverschluss
  5. Fußschalthebel
  6. Fußrasten
  7. Instrumente
  8. Handbremshebel
  9. Lenkerschalter, rechts
  10. Gasdrehgriff
  11. Fußbremshebel
  12. Fahrersitz
  13. Soziussitz


Zündschloss

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1.
 
 
 
Parkstellung
Zündung aus,
Parklicht ein,
Lenkung blockiert
2.
 
 
Zündung aus,
Beleuchtung aus,
Lenkung blockiert
3.Zündung aus
4.Zündung ein


Lenkerschloss

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Die Lenkung kann verriegelt werden, indem Sie das Zündschloss in Stellung (2) bringen.

Damit sichern Sie das Motorrad vor unerlaubter Benutzung.

  1. Lenker in Links- oder Rechtsanschlag.
  2. Zündschlüssel in der "Zündung aus"-Stellung (3) in das Zündschloss stecken.
  3. Zündschlüssel herunterdrücken und gegen Uhrzeigersinn bis Stellung (2) drehen.
  4. Zündschlüssel abziehen.

Zum Aufschließen drehen Sie den Zündschlüssel nach rechts.



Instrumente

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  1. nicht belegt
  2. Neutralgang-Anzeige
  3. MIL*: Bereitschafts-, Fehleranzeige Motormanagement (ECU), Fehlerhinweis bei laufendem Motor
  4. Fernlichtkontrolle
  5. Kontrolle Warnblinkanlage
  6. Fahrtrichtungsanzeige links/rechts
  7. Geschwindigkeitsanzeige
  8. Drehzahlmesser
  9. Einstelltasten
  10. Multifunktions-Display
  11. Taster Warnblinkanlage
  12. Warnlampe "Öldruck zu niedrig"
  13. Warnlampe "Reserve"

*MIL: malfunction indication lamp



Multifunktions-Display

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  1. Auswahl-/Einstelltasten
  2. Segmente der Kühlmitteltemperaturanzeige
  3. Uhrzeit
  4. Kilometerzähler
  5. Anzeige in Kilometern
  6. Anzeige in Meilen
  7. Gesamtkilometer
  8. Tages-Wegstreckenanzeige


VORSICHT

Motorschäden!
Die Segmente (2) links im Multifunktions-Display zeigen die Temperatur der Kühlflüssigkeit an. Bei Betrieb des Fahrzeugs dürfen die Balken nicht blinken (= kritische Temperatur erreicht!). Achten Sie darauf, dass das Kühlsystem nicht überlastet wird!
Schalten Sie den Motor sofort ab, wenn alle Balken blinken!
Die Öldruck-Warnlampe muss verlöschen, sobald der Motor läuft.
Beachten Sie die Wartungshinweise bzw. suchen Sie eine autorisierte Fachwerkstatt auf!
Drehen Sie den Motor nicht in den roten Drehzahlbereich (ab 9200 min-1)! Dies kann zu Überlastungen und ernsthaften Motorschäden führen.


Kühlmitteltemperaturanzeige

Leuchtet das zweite Segment der Kühlmitteltemperaturanzeige auf, ist der Motor ausreichend warm. Die normale Betriebstemperatur liegt zwischen dem dritten und sechsten Segment. Überschreitet das Kühlmittel die zulässige Temperatur, blinken alle Segmente.

Schalten Sie in diesem Fall den Motor ab und prüfen Sie den Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter, ggf. nachfüllen!

MIL: Bereitschafts-, Fehleranzeige ECU *

Leuchtet die Fehleranzeige bei laufendem Motor dauerhaft, dann bringen Sie das Motorrad umgehend zu Ihrem autorsisierten MZ-Fachhändler!

* MIL: malfunction indication lamp
* ECU: Motormanagement

Warnblinkanlage

Die Warnblinkanlage kann nur bei eingeschalteter Zündung aus- und eingeschaltet werden. Sie läuft bei ausgeschalteter Zündung und abgezogenem Zündschlüssel weiter.

Anzeigen

Nach Einschalten der Zündung führt das Instrument einen Selbsttest durch. Dabei schlagen die Zeiger der Geschwindigkeitsanzeige und des Drehzahlmessers voll aus. Das Multifunktions-Display und alle belegten Lampen leuchten kurz auf. Das Multifunktions-Display wird über die Auswahltasten bedient:

  • Zeit einstellen (Stunden/Minuten)
  • Umstellen der Anzeige zwischen gefahrenen Gesamtkilometern (Total) und Tageskilometern (Trip)
  • Tageskilometer zurückstellen
  • Umstellen der Anzeige Kilometer/Meilen


WARNUNG

Nehmen Sie während der Fahrt keine Einstellungen am Anzeigeinstrument vor!


Das folgende Diagramm zeigt in Kurzform die Bedienung des Multifunktions-Displays.



Einstellung der Anzeigen (Zündung ein)

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Taster 1: Pfeil nach oben
Taster 2: Pfeil nach unten



Bedienelemente Lenker links

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1. Lichthupe
2. Abblendschalter:
Fernlicht
(rechter Scheinwerfer)
Abblendlicht
(linker Scheinwerfer)
3. Signalhorn
4. Blinklichtschalter
Blinker links/rechts


Bedienelemente Lenker rechts

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1. Lichtschalter (wirkt nur bei ausgeschaltetem Motor)
Aus
Standlicht
Scheinwerfer
2. Anlasserknopf
3. Motorstoppschalter:
Starten nicht möglich
Starten möglich


Kupplungshebel

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Über den Kupplungshebel (1) wird die Kupplung hydraulisch betätigt.

Am Stellknopf (3) wird der Abstand des Kupplungshebels zum Lenker eingestellt.

  • Stellung 1 = größter Abstand
  • Stellung 5 = kleinster Abstand

Stellen Sie den Abstand so ein, dass Sie den Kupplungshebel bequem betätigen können.



Handbremshebel

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Über den Handbremshebel (1) wird die Vorderbremse betätigt.

Am Stellknopf (2) kann der Abstand des Handbremshebels zum Gasgriff verändert werden:

  • Drehung im Uhrzeigersinn:
    Abstand geringer
  • Drehung gegen Uhrzeigersinn:
    Abstand größer

Stellen Sie den Abstand so ein, dass Sie den Bremshebel bequem betätigen können.



VORSICHT

Gefährdete Fahrsicherheit!
Grob falsch eingestellte Werte können zu Bedienfehlern führen!
Kupplungs- und Handbremshebel müssen immer optimal auf den jeweiligen Fahrer abgestimmt sein.


Kraftstofftankverschluss

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Öffnen (Auf)
  1. Deckel (1) anheben, Schlüssel in das Tankdeckelschloss (2) einstecken und im Uhrzeigersinn drehen (OPEN).
  2. Tankverschluss hochklappen.


Schließen (Zu)
  1. Tankverschluss mit gestecktem Schlüssel herunterklappen und einrasten.
  2. Schlüssel abziehen.
  3. Deckel auf Festsitz kontrollieren.


Fußschalthebel

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Schaltschema
(1)1. Gang
(N)Neutralgang
(2)2. Gang
(3)3. Gang
(4)4. Gang
(5)5. Gang
(6)6. Gang

Die Stellung des Fußschalthebels (1) wird über die Schaltstange (2) eingestellt.



VORSICHT

Gefährdete Fahrsicherheit!
Grob falsch eingestellte Werte am Fußschalthebel können zu Bedienfehlern führen!
Der Fußschalthebel muss immer optimal auf den jeweiligen Fahrer eingestellt sein.


Soziussitz

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Unter dem Soziussitz befinden sich:

  • das Fahrerhandbuch
  • das Werkzeug


Soziussitz abnehmen
  1. Zündschlüssel in das Sitzbankschloss (1) stecken und nach rechts drehen (Uhrzeigersinn). Dabei ggf. auf den Soziussitz drücken.
  2. Soziussitz (2) nach hinten/oben abnehmen.


Fahrersitz

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Unter dem Fahrersitz befinden sich:

  • der Sicherungskasten
  • der Diagnosestecker


Fahrersitz abnehmen
  1. Soziussitz abnehmen.
  2. An der Öse (1) ziehen und ggf. auf den Fahrersitz drücken.
    Damit wird der Sitz entriegelt.
  3. Fahrersitz (2) nach hinten/oben abnehmen.


Sitze aufbauen

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  1. Fahrersitz auf die seitlichen Bolzen (1) schieben und hinteren Bolzen durch Druck auf den Fahrersitz in das Schloss (2) einrasten lassen.
  2. Festsitz kontrollieren.
  3. Soziussitz vorn mit den Haken in die Ösen (3) einstecken. Bolzen hinten durch Druck auf den Sitz in das Schloss (4) einrasten lassen.
  4. Soziussitz an der Bolzenstelle fest andrücken, Festsitz kontrollieren.


  5. WARNUNG

    Sturzgefahr!
    Prüfen Sie vor jeder Fahrt den sicheren Halt der Sitzbänke!


    Hinterradfederung

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Die Federvorspannung ist vom Werk für eine Person von etwa 75 kg voreingestellt: Regler (1) bis zum Anschlag entgegen Uhrzeigerrichtung aufgedreht. Dann 17 Klicks in Uhrzeigerrichtung zudrehen.



WARNUNG

Falsch eingestellte Werte gefährden die Fahrsicherheit!
Korrigieren Sie nach Änderung der Federvorspannung die Scheinwerfereinstellung!


Federvorspannung (1)

Die Federbasis kann am Regler (1) stufenweise eingestellt werden (Klicks).

  • Drehung in Uhrzeigersinn (HARD):
    Federbasis erhöht; 2 Personen und Gepäck
  • Drehung gegen Uhrzeigersinn (SOFT):
    Federbasis geringer; Fahrer unter 75kg

Auswärtsdämpfung (Zugstufe) (2)

Die Auswärtsdämpfung kann am Ring (2) stufenweise eingestellt werden (Klicks).

  • im Uhrzeigersinn:
    Dämpfung erhöhen
  • gegen Uhrzeigersinn:
    Dämpfung vermindern

Grundeinstellung

Ring (2) bis zum Anschlag in Uhrzeigerrichtung zudrehen. Dann 20 Klicks entgegen Uhrzeigerrichtung zurückdrehen.



Einwärtsdämpfung (Druckstufe) (3)

Die Einwärtsdämpfung kann am Stellknopf (3) eingestellt werden (Klicks).

  • im Uhrzeigersinn:
    Dämpfung erhöhen
  • gegen Uhrzeigersinn:
    Dämpfung vermindern

Grundeinstellung:

Stellknopf (3) bis zum Anschlag in Uhrzeigerrichtung zudrehen. Dann 12 Klicks entgegen Uhrzeigerrichtung öffnen.



Vorderradfederung

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Bei ungünstigem Fahrverhalten (zu hart/zu weich) kann die Dämpfung eingestellt werden.



VORSICHT

Nie Aus- und Einwärtsdämpfung gleichzeitig ändern!
Die Einstellungen beider Seiten müssen übereinstimmen! Immer zuerst in Richtung "+" bis zum Anschlag drehen. Anschließend auf die erforderliche Einstellung in Richtung "-" zurückdrehen.
Prüfen Sie die Dämpfung!
Bei Erhöhung der Zuladung im Gepäcksystem muß die Federung angepaßt werden.




Auswärtsdämpfung (Zugstufe) (1)

Einstellung über die Schrauben am Lenkkopf.

Grundeinstellung:

Im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag "+" drehen, dann eine Umdrehung öffnen.

  • im Uhrzeigersinn (+): härter
  • gegen Uhrzeigersinn (-): weicher




Einwärtsdämpfung (Druckstufe) (2)

Einstellung über die Schrauben am unteren Ende der Teleskopgabel.

Grundeinstellung:

Im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag "+" drehen, dann eine Umdrehung öffnen.

  • im Uhrzeigersinn (+): härter
  • gegen Uhrzeigersinn (-): weicher


Seitenständer

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  1. Schalter
  2. Ausklapphilfe
  3. Seitenständer und Feder


Wollen Sie das Motorrad abstellen, klappen Sie den Seitenständer nach unten und kippen das Motorrad langsam nach links.



VORSICHT

Klappen Sie immer den Seitenständer hoch, bevor Sie losfahren!


Der Motor läuft nur, wenn:

  • Der Seitenständer hochgeklappt ist,
  • Der Seitenständer ausgeklappt und im Getriebe der Neutralgang (Kontrolllampe "N") eingelegt ist,
  • der Seitenständer ausgeklappt, ein Gang eingelegt und die Kupplung gezogen ist (zusätzliche Sicherung gegen Anfahren mit ausgeklappten Seitenständer).


VORSICHT

Sachschäden!
Bei zu weichem oder abschüssigem Untergrund kann das Motorrad umfallen.
Prüfen Sie die Beschaffenheit des Bodens, bevor Sie das Motorrad abstellen!


Fußbremshebel

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Über den Fußbremshebel wird die Hinterradbremse betätigt. Drücken Sie dazu den Hebel mit dem Fuß nach unten. Die Winkelstellung des Fußbremshebels wird über die Druckstange (2) des Hauptbremszylinders auf den jeweiligen Fahrer eingestellt.

  1. Mutter (1) der Druckstange (2) lösen.
  2. Druckstange (2) so drehen, dass im Sitzen eine bequeme Fußstellung erreicht wird.
  3. Mutter (1) wieder fest anziehen.


WARNUNG

Gefährdete Fahrsicherheit!
Grob falsch eingestellte Werte am Fußbremshebel können zu Bedienfehlern führen.
Die Fußbremshebel muss immer optimal auf den jeweiligen Fahrer eingestellt sein.


Verkleidung

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Für Wartungs- und Reparaturarbeiten kann die Verkleidung teilweise oder vollständig abgenommen werden.

Entfernen Sie dazu alle Schrauben/Bajonettverschlüsse der jeweiligen Verkleidung. Legen Sie die Verkleidung so ab, dass sie nicht beschädigt werden kann!

Um die vorderen Seitenverkleidung abzubauen, Blinkerkabel abziehen. Um den Motorspoiler abzubauen, Motorrad auf einem Montageständer abstellen.



Zubehör

nächster Abschnitt ; Index

Es darf nur Zubehör verwendet werden, das die Betriebs- und Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt und von MZ für die MZ 1000S freigegeben wurde.

Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Garantiebestimmungen und gesetzlichen Festlegungen.



GEFAHR

Keine Straßenzulassung und Gewährleistung bzw. Garantie bei Einbau leistungssteigernder Bauteile!


Gepäcksystem

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GEFAHR

Gefährdete Fahrsicherheit!
Bei Verwendung des Koffersystems darf die Höchstgeschwindigkeit von 130 Km/h unter keinen Umständen überschritten werden!
Koffersystem grundsätzlich nur mit richtig eingestelltem Lenkungsdämpfer verwenden!


WARNUNG

Gefährdete Fahrsicherheit!
Koffer oder Topcase immer sicher verriegeln und Schlüssel abziehen!
Auf gleichmäßige Lastverteilung zwischen den Koffern achten!
Max. Zuladung:
    je Koffer     8,0 kg
    Topcase     5,0 kg!


An- und Abbau von Koffer und Topcase

Schlüssel (1) in Stellung "PRESS + Pull" drehen, mittels Druck auf Knopf "CAUTION" (2)





die Verriegelung lösen und den Koffer nach oben, oder Topcase nach hinten von der Trägerplatte (5) abnehmen.

Anbau in umgekehrter Reihenfolge. Dabei auf festes Einrasten der Verriegelung (4) achten.

Koffer öffnen

Schlüssel auf "OPEN" drehen und Klappe (3) anheben, Deckel öffnen.

Schließen in umgekehrter Reihenfolge.



Lenkungsdämpfer

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Einstellung Lenkungsdämpfer

Werksseitig wird der Lenkungsdämpfer (2) mit geringster Dämpfkrafteinstellung ausgeliefert.

Beim Beladen des Gepäcksystems muss die Dämpfkraft durch Rechtsdrehen des Stellrades (1) am Lenkungsdämpfer proportional erhöht werden.

Linksdrehen bewirkt die Verminderung der Dämpfkraft.



GEFAHR

Gefährdete Fahrsicherheit!
Das Motorrad darf nie mit zu hoher Dämpfkraft des Lenkungsdämpfers betrieben werden!


Fahrhinweise

Einfahren

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GEFAHR

Unfallgefahr!
Neue Reifen haben noch nicht die optimale Haftfähigkeit. Fahren Sie während der ersten 100 km entsprechend vorsichtig!
Auch eingefahrene Reifen müssen für optimale Haftfähigkeit erst "warmgefahren" werden.
Neue Bremsklötze haben während der ersten 200 km noch nicht die optimale Reibkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch einen stärkeren Druck auf den Fußbremshebel bzw. höhere Handkraft ausgeglichen werden.
Das gilt auch nach einem Bremsklotzwechsel.


VORSICHT

Motor- und Getriebeschäden!
Den Motor nicht dauerhaft in den Bereich der Drehzahlbegrenzung bringen!


Drehzahlen

Während der ersten Betriebsstunden weist der Motor eine höhere innere Reibung auf. Alle beweglichen Teile müssen sich erst aufeinander einspielen.

Beachten Sie deshalb beim Einfahren während der ersten Kilometer die nachstehenden Hinweise:

  • Zwischen den einzelnen Kilometerabschnitten die Drehzahl langsam auf die nächsthöhere Drehzahl steigern.
  • Während der Einfahrphase Belastung und Drehzahl ständig variieren.
  • Bis 1000 km Volllast vermeiden.


Kilometerstandmax. Drehzahl (min-1)
0 - 1004500
100 - 5005500
500 - 10007000
1000 - 15008000
über 15009200 (9500)


VORSICHT

Nach den ersten 1000 km müssen das Motoröl und der Ölfilter gewechselt werden (Wartungsplan).


Treten während der Einfahrzeit Unregelmäßigkeiten auf, sollten Sie unverzüglich einen autorisierten MZ-Fachhändler aufsuchen und die Mängel abstellen lassen.



Sicher fahren

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GEFAHR

Unfallgefahr!
Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Betriebs- und Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeuges!
Unregelmäßigkeiten müssen vor Inbetriebnahme des Motorrades beseitigt werden!


Prüfen vor dem Fahren

Die aufgelisteten Überprüfungen nehmen nur wenig Zeit in Anspruch. Die gewonnene Sicherheit ist mehr wert als der Zeitaufwand!

  • Vorder- und Hinterradbremse:
    Bremsflüssigkeitsstand und Bremswirkung prüfen.
  • Beleuchtung und Signalhorn:
    Scheinwerfer, Schluss-/Bremslicht, Blinker und Signalhorn auf Funktionstüchtigkeit prüfen.
  • Reifen:
    Reifenzustand und Reifendruck überprüfen (siehe "Räder und Reifen", Seite 60).
  • Kraftstoffvorrat:
    Kraftstoffvorrat prüfen, gegebenenfalls nachtanken.


WARNUNG

Verbrühungsgefahr!
Heißes Öl kann herausspritzen.
Öffnen Sie niemals den Öleinfüllstopfen bei laufendem Motor!




WARNUNG

Verbrühungsgefahr!
Heißes Kühlmittel kann herausspritzen.
Öffnen Sie niemals den Kühlerverschluss bei laufendem Motor!


  • Kühlmittelstand:
    Kühlmittelstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe "Kühlmittel", Seite 69).
  • Antriebskette:
    Zustand und Durchhang der Kette prüfen (siehe "Antriebskette", Seite 67).
  • Gasdrehgriff:
    Auf leichtes Öffnen und Schließen in allen Lenkerstellungen prüfen.
  • Kupplung:
    Funktion und Füllstand des Vorratsbehälters kontrollieren, ggf. nachfüllen.


Persönliche Fahrweise

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VORSICHT

Die Fahrsicherheit wird auch weitgehend vom persönlichen Verhalten und von der Fahrweise bestimmt.


Deshalb:

  • Nicht fahren, wenn Sie müde sind.
  • Niemals fahren, wenn die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist (Alkohol, Drogen, Medikamente).
  • Die Fahrgeschwindigkeit stets dem Straßenzustand und der Verkehrssituation anpassen.
  • Die Verkehrsregeln - insbesondere die Geschwindigkeitsbegrenzungen - strikt einhalten.
  • Fahrweise auf das fahrerische Können einstellen.


Zuladung

nächster Abschnitt ; Index

WARNUNG

Unfallgefahr!
Beim Anbringen von Gepäckstücken verändern sich die Fahreigenschaften des Motorrades.
Stellen Sie Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit darauf ein!
Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden!
Max. Zuladung:
    pro Seitenkoffer    8,0 kg
    Topcase                5,0 kg!


Wollen Sie Gepäck mitnehmen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • möglichst geringes Zuladungsgewicht
  • Gewicht gleichmäßig verteilen
  • regelmäßig den festen Sitz der Gepäckstücke überprüfen

    Es darf kein Teil des Gepäckes und kein Befestigungsteil mit einem beweglichen Fahrzeugteil in Berührung kommen!


Wirtschaftlich und umweltbewusst fahren

nächster Abschnitt ; Index

WARNUNG

Motorverschleiß!
Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen! Erst nach dem Warmfahren sollte mit höheren Drehzahlen gefahren werden.


Im Neutralgang dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase ist der Motorverschleiß besonders hoch.

Fahren Sie mit geringer Motordrehzahl kurz nach dem Start los. Erst wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, kann eine höhere Leistung abgefordert werden.



VORSICHT

Umweltgefährdung!
Vermeiden Sie Vollgasbeschleunigungen!
Fahren Sie möglichst wenig mit Höchstgeschwindigkeit!


Durch gefühlvolles Gasgeben werden Kraftstoffverbrauch, Umweltbelastung und Verschleiß erheblich vermindert.

Bei hoher Geschwindigkeit nehmen Abgas, Kraftstoffverbrauch und Fahrtgeräusch überproportional zu.



VORSICHT

Umweltgefährdung!
Fahren Sie nicht mit unnötig hohen Drehzahlen! Schalten Sie möglichst früh hoch.
Schalten Sie erst herunter, wenn der Motor nicht mehr einwandfrei rund läuft.
Laute Fahrtgeräusche vermeiden.


VORSICHT

Umweltgefährdung!
Fahren Sie gleichmäßig und vorausschauend!
Schalten Sie den Motor während verkehrsbedingter Wartezeit ab!


Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver erhöhen den Kraftstoffverbrauch.



Betriebshinweise

Starten

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WARNUNG

Vergiftungsgefahr!
Motor nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Abgase nicht einatmen.


Voraussetzung für einen sicheren Startvorgang ist eine funktionstüchtige Batterie.

Starten des Motors und Anfahren

  1. Aufsitzen des Fahrers.
  2. Motorrad senkrecht stellen, Seitenständer hochklappen.
  3. Zündung einschalten und Motorstoppschalter auf (untere Position) schalten. Die Kraftstoffpumpe läuft kurz an und baut den notwendigen Vordruck auf.
  4. Warten, bis das Instrument den Selbsttest durchgeführt hat.
    Dabei schlagen die Zeiger von Geschwindigkeitsanzeige und Drehzahlmesser voll aus. Das Multifunktions-Display und alle belegten Lampen leuchten kurz auf.
  5. Prüfen, ob sich das Getriebe im Neutralgang befindet, ggf. in den Neutralgang schalten (Kontrolllampe "N" muss leuchten).
  6. Kein Gas geben!


VORSICHT

Betätigen Sie den Anlasserknopf nie länger als 5 Sekunden!
Springt der Motor nicht an, Anlasserknopf loslassen, 20-30 Sekunden warten (Anlasserwiederholsperre für 2 Sekunden) und erneut drücken.


  1. Anlasserknopf im Lenkerschalter rechts drücken. Der Anlasser startet den Motor.Sobald der Motor läuft, schaltet sich das Licht ein.
  2. Kupplungshebel ziehen und ersten Gang einlegen.
  3. Kupplungshebel langsam loslassen und dabei gefühlvoll Gas geben.


Der Motorstoppschalter am Lenkerschalter rechts dient dazu, im Gefahrenfall den Motor auch ohne Betätigung des Zündschlosses auszuschalten.

Verwenden Sie im Normalfall zum Aus- und Einschalten des Motors den Zündschlüssel.



GEFAHR

Unfallgefahr!
Bremsen Sie nie zu stark!
Dies kann die Räder blockieren und zum Verlust der Kontrolle über das Motorrad führen.


Schalten

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VORSICHT

Mögliche Schäden an Getriebe, Motor und Kraftübertragung!
Schalten Sie nie ohne Betätigung der Kupplung!


Das Schaltschema ist im Abschnitt "Bedienung" dargestellt.

Um hoch- oder herunterzuschalten:

  1. Gasgriff nach vorn drehen.
  2. Kupplungshebel bis zum Anschlag ziehen.
  3. Mit dem Fußschalthebel in den nächsten Gang schalten.
  4. Kupplungshebel langsam loslassen.
  5. Gefühlvoll Gas geben.


Um in den Neutralgang zu schalten:

  1. Kupplungshebel bis zum Anschlag zurück ziehen.
  2. Fußschalthebel wiederholt nach unten drücken.
    Im 1. Gang ist ein Widerstand fühlbar.
  3. Fußschalthebel leicht hochziehen.
    Der Neutralgang wird über eine Lampe angezeigt.


Beachten Sie bitte auch folgende Hinweise:

  • Verringern Sie die Geschwindigkeit vor der Kurve! Das Bremsen in der Kurve kann zum Wegrutschen führen.
  • Setzen Sie die Bremsen auf nasser oder glatter Fahrbahn vorsichtig ein!
  • Benutzen Sie an langen, steilen Gefällestrecken die Motorbremswirkung (herunterschalten).
    Unterstützend können Sie in Intervallen beide Bremsen einsetzen.


Abstellen

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Schalten Sie die Zündung aus.

Um den Zündschlüssel auf oder zu schalten, muss dieser hineingedrückt (Sperre aufheben) und gedreht werden.

Verriegeln Sie die Lenkung, um Diebstahl vorzubeugen.



VORSICHT

Stellen Sie das Fahrzeug nicht auf weichem Boden oder abschüssigem Gelände ab!
Verlassen Sie das Fahrzeug (auch nur vorübergehend), in jedem Fall Zündschlüssel abziehen.


Tanken

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Empfohlener Kraftstoff:

Bleifreies Superbenzin mit einer Oktanzahl von 95 (ROZ) oder höher.



WARNUNG

Brand- und Explosionsgefahr!
Schalten Sie zum Tanken die Zündung aus.
Es darauf kein Kraftstoff auf den heißen Motor gelangen!
Den Kraftstofftank nicht überfüllen! Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
Nach dem Tanken den Kraftstofftankverschluss verschließen!


Kraftstofftank-Inhalt:
Gesamt:   ca. 20 l
Reserve:   5 l nach Aufleuchten Warnlampe




Betanken Sie so, dass mindestens 10 mm Luftraum zwischen Unterkante des Einfüllstutzens und dem Kraftstoff verbleiben, wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht!

Andernfalls kann Kraftstoff austreten.

Kraftstoff greift die Lackierung und Kunststoffteile an. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff sofort ab.



GEFAHR

Explosions- und Vergiftungsgefahr!
Tanken Sie nie in geschlossenen Räumen!


Achten Sie darauf, dass sich immer genügend Kraftstoff im Kraftstofftank befindet.



Winterfahrbetrieb

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VORSICHT

Unfallgefahr!
Die serienmäßige Bereifung ist für Fahrten auf Schnee und bei Glätte nicht geeignet!


Wenn Sie Ihr Motorrad auch im Winter benutzen und in einem Land mit gemäßigtem oder kälterem Klima wohnen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Schützen Sie vor Beginn des Winters die verchromten bzw. ungeschützten Metall- und Lackteile mit einem vom autorisierten MZ-Fachhändler empfohlenen geeigneten Korrosionsschutzmittel.
  • Schmieren Sie entsprechend dem Wartungsplan das Fahrzeug ab.
  • Behandeln Sie vor der Winterperiode die Schlösser mit handelsüblichen Pflegemitteln.
  • Entfernen Sie nach dem Ende der Winterperiode alle überflüssigen Konservierungen.
    Das gilt nicht für die elektrischen Steckverbindungen!
  • Lassen Sie von einem autorisierten MZ-Fachhändler:
    • direkt zugängliche Buchsen sowie Steckerteile des Kabelbaumes mit Kontaktpflegemittel behandeln,
    • überschüssiges Pflegemittel sorgfältig abwischen,
    • einen ausreichender Frostschutz der Kühlflüssigkeit überprüfen


Wartung

Allgemeine Hinweise

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VORSICHT

Verfügen Sie für Reparatur- oder Wartungsarbeiten nicht über die benötigten Werkzeuge sowie Kenntnisse, sollten Sie diese Arbeiten Ihrem autorisierten MZ-Fachhändler anvertrauen.


Unsachgemäße Reparatur- und Wartungsarbeiten führen zum Verlust der Gewährleistungsansprüche. Regelmäßige Wartung, Einstellung und Schmierung durch Ihren autorisierten MZ-Fachhändler sind Grundlage für Sicherheit und Leistungsvermögen über Jahre.

Alle Wartungsarbeiten sollten in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden.

Im Wartungsplan aufgeführten km-Intervalle sind Richtwerte. Sie werden beeinflusst von:

  • Fahrweise
  • Wetter
  • Fahrgelände
  • geographische Lage


WARNUNG

Nehmen Sie keine Einstellarbeiten sowie Veränderungen an Motor und Fahrgestellteilen vor!
Sie gefährden damit sich und andere.


Bedingt durch diese Einflüsse können sich kürzere Wartungs-Intervalle ergeben.

Die Hinweise in diesem Kapitel geben Ihnen Informationen zur Durchführung kleinerer Wartungsarbeiten und zur Hilfe bei Pannen.

Das mitgelieferte Bordwerkzeug dient in erster Linie zur Pannenhilfe.

Überlassen Sie innerhalb der Garantiezeit alle Arbeiten Ihrem autorisierten MZ-Fachhändler.

Bei allen Wartungs- und Pflegearbeiten sind die Bestimmungen des Brand- und Arbeitsschutzes einzuhalten! Benutzen Sie nur vorgesehene Treib- und Schmierstoffe!

Ergänzen Sie fehlende Schmierstoffe oder die Bremsflüssigkeit nur mit den Originalflüssigkeiten (siehe technische Daten)! Mischungen können die Funktion nachteilig beeinflussen oder Schäden hervorrufen.



VORSICHT

Umweltgefährdung!
Beachten Sie bitte beim Umgang mit Treib- und Schmierstoffen die Umwelt- sowie Brandschutzbestimmungen!
Entsorgen Sie Altöle gemäß den gesetzlichen Regelungen!


Lassen Sie die Ursachen für fehlende Treib- oder Schmierstoffe sowie Bremsflüssigkeit bei Ihrem autoriserten MZ-Fachhändler untersuchen!

Es können Schäden vorliegen.



Wartungsplan

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Motor und Getriebe

vor der
Fahrt
nach
ersten
1.000 km
alle
10.000 km
oder 1x
jährlich
alle
2 Jahre
W=Werkstatt
S=Einhaltung
von
Daten/Werten
Ventilspiel prüfen, einstellen, wenn erforderlich 
*

(dann alle 20.000 km)
  
W/S
Kühlanlage:
Füllmenge/Dichtheit/Frostschutz prüfen
 
*
*
wechseln
 
Ölwechsel 
*
*
  
Ölfilter wechseln 
*
*
  
Ölstand prüfen/ergänzen
nach je 500 km


Elektrische Anlage

vor der
Fahrt
nach
ersten
1.000 km
alle
10.000 km
oder 1x
jährlich
alle
2 Jahre
W=Werkstatt
S=Einhaltung
von
Daten/Werten
Funktion der Licht- und Signalanlage prüfen
*
*
*
 
W/S
Scheinwerfereinstellung prüfen  
*
 
(nach Änderung der Federspannung)
Zündkerze: Zustand prüfen, reinigen, wenn erforderlich wechseln  
*
Wechsel alle 20000 km
S
Batterie und Batteriepole Kontrollieren 
*
*
 
S


Fahrgestell

vor der
Fahrt
nach
ersten
1.000 km
alle
10.000 km
oder 1x
jährlich
alle
2 Jahre
W=Werkstatt
S=Einhaltung
von
Daten/Werten
Funktion der Bremsen prüfen
*
 
*
 
S
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
*
   
S
Bremsflüssigkeit wechseln   
*
W
Bremsbelagstärke kontrollieren  
*
(bei Bedarf öfter)
 
S
Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter am Kupplungshebel prüfen
*
   
S
Bremsflüssigkeit in der Kupplungsbetätigung wechseln   
*
W
Teleskopgabel prüfen  
*
 
W
Teleskopgabel Gabelöl wechseln   
*
 
Reifenluftdruck und Reifenzustand prüfen
*
   
S
Räder auf Beschädigung prüfen  
*
  
Radlager prüfen  
*
  
Dämpfung Hinterradantrieb prüfen  
*
  
Luftfilter wechseln
alle 10.000 km '
 
Festsitz aller Schraubverbindungen und Schlauchklemmen prüfen 
*
*
 
W/S
Kettendurchhang und Radspur prüfen
alle 500 km '
W
Kette reinigen und schmieren
alle 500 km '
 
Handhebel und Gasgriff schmieren
1x jährlich '
 
Seilzüge kontrollieren und ölen
1x jährlich '
 
Funktion des Seitenständer-Schalters prüfen 
*
*
  
Funktion des Kupplungsschalters prüfen 
*
*
  
Gleit- und Lagerstellen reinigen und schmieren 
*
*
  
' je nach Einsatzbedingungen öfter


Schmierstellen

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 SchmierstelleSchmiermittel
(1)KupplungshebelWälzlagerfett
(2)SeilzügeSchmieröl
(3)LenkungslagerWälzlagerfett
(4)Lager für SeitenständerWälzlagerfett
(5)KetteKettenspray für O-Ring-Ketten
(6)Fußbremshebelwartungsfrei
(7)GasdrehgriffSchmieröl
(8)HandbremshebelWälzlagerfett/Schmieröl
(9)Gleitbolzen BremssattelFett MoS2


Kontrolle des Ölstandes

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Der Motor besitzt eine Druckumlaufschmierung. Das Öl wird durch eine Förderpumpe den Schmierstellen des Motors und des Getriebes zugeführt.

Kontrolle

Die Kontrolle des Ölstands vor Fahrtantritt und allw 1000 km nur bei kaltem Motor vor der Fahrt ausführen (siehe Wartungsplan).



VORSICHT

Möglicher Motorschaden und erhöhter Verschleiß!
Fahren Sie den Motor nie mit unzureichender Ölfüllung!


Ist der Ölstand an der Unterkante des Sichtfensters, können bis zu 500 cm³ (0,5 l) Öl nachgefüllt werden.



WARNUNG

Verbrühungsgefahr!
Heißes Öl kann herausspritzen.
Öffnen Sie niemals den Öleinfüllstopfen bei laufendem Motor!




  1. Motorrad auf waagerechter, ebener Fläche senkrecht stellen.
  2. Der Ölstand muss sich zwischen den im Bild des Sichtfensters (1) als Hinweis eingezeichneten Linien für "MAX" und "MIN" befinden.
  3. Bei Bedarf Öl nachfüllen (2), jedoch nie über Maximum!


Ein Ölwechsel erfolgt in den Intervallen nach Wartungsplan.



Ölwechsel

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WARNUNG

Verbrennungsgefahr!
Öl kann herausspritzen.
Schrauben Sie nach starker Motorbelastung niemals sofort den Öleinfüllstopfen auf.


Lassen Sie Öl- und Ölfilterwechsel bei einem autorisierten MZ-Fachhändler ausführen. Dort bekommen Sie einen fachgerechten Service!





  1. Motor warmfahren.
  2. Motorrad auf waagerechter, ebener Fläche senkrecht stellen (Werkstattständer).
  3. Verkleidungsunterteil und Verkleidung rechts und links abbauen.
  4. Geeignetes Ölauffanggefäß unterstellen.
  5. Öleinfüllstopfen (1) herausschrauben.
  6. Ölablassschraube (2) abschrauben.
  7. Öl vollständig in das Gefäß auslaufen lassen.
  8. Halterung (3) des Ölkühlers beidseitig abschrauben.
  9. Ölkühler nach vorn drücken.
  10. Mittels Ölfilterschlüssel (4) Ölfilter lösen und herausschrauben.


VORSICHT

Umweltgefährdung!
Entsorgen Sie den Ölfilter vorschriftsgemäß!


  1. Dichtung des neuen Ölfilters leicht einölen.
  2. Ölfilter einsetzen und mit 10-12 Nm anschrauben.
  3. Beschädigte Dichtungen und Sicherungsringe erneuern.
  4. Magnet der Ölablassschraube säubern, Schraube einschrauben und festziehen.
  5. Ölschlauch an Motor und Ölkühler montieren.
  6. Öl einfüllen.


VORSICHT

Umweltgefährdung!
Es darf kein Öl in die Kanalisation oder in das Erdreich gelangen.
Gewährleisten Sie eine vorschriftsmäße Entsorgung des Altöls!


  1. Ölstand prüfen.
  2. Auf undichte Stellen kontrollieren!


VORSICHT

Das Motorenöl dient auch zur Schmierung der Kupplung.
Verwenden Sie nur das vorgeschriebene Öl, um ein Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Setzen Sie dem Motoröl keine Additive zu.
Verwenden Sie kein Motorenöl mit reibungsmindernden Zusätzen.


Ölsorten:

Alle empfohlenen Öle sind ganzjährig verwendbar:

- SAE 10W-40 API SG
- SAE 10W-50 API SG

Verwenden Sie nur Markenöle. Halten Sie die MZ-Empfehlungen zu den Ölsorten ein.

Verwenden Sie keine Öle der Ölsorten 0W-xx bzw. 5W-xx!



VORSICHT

Halten Sie für alle Schrauben die Anzugsmomente ein!


Anzugsmomente
Ölablassschraube (2)20+5 Nm
Ölfilter10-12 Nm


Bremsen

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GEFAHR

Unfallgefahr!
Luft im Bremssystem vermindert die Bremswirkung. Daraus resultiert eine Gefahr für Sie und andere Verkehrsteilnehmer.
Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt den Füllstand der Bremsflüssigkeit!


Bitte beachten Sie, dass sich neue Bremsklötze auf den ersten 200 km einschleifen müssen um eine optimale Bremswirkung zu entwickeln.

Bei zu niedrigem Füllstand der Bremsflüssigkeit kann Luft in das Bremssystem gelangen und die Bremswirkung beeinträchtigen.

Lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Bremsen bei einem autorisierten MZ-Fachhändler entlüften.





Prüfung des Bremsflüssigkeitsstandes der Vorderradbremse

Der Bremsflüssigkeitsbehälter befindet sich an der rechten Lenkerseite neben dem Handbremshebel.

Der Bremsflüssigkeitsstand darf bei waagerechtem Bremsflüssigkeitsbehälter (1) nicht unter die LOWER-Markierung (3) sinken!

Füllen Sie ggf. Bremsflüssigkeit bis zur Oberkante des Schauglases (2) nach.





Prüfung des Bremsflüssigkeitsstandes der Hinterradbremse

Der Bremsflüssigkeitsbehälter (1) befindet sich am Rahmen rechts hinten unter der Seitenverkleidung.

Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen den Markierungen UPPER (MAX) und LOWER (MIN) sichtbar sein.

Füllen Sie ggf. Bremsflüssigkeit bis zur UPPER-Markierung (MAX) nach.



WARNUNG

Bremsflüssigkeit ist giftig!
Vermeiden Sie Hautkontakt!
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit kindersicher im Originalbehälter auf! Bremsflüssigkeit greift Kunststoffteile und Lackoberflächen an.


VORSICHT

Mischen Sie nie verschiedene Bremsflüssigkeiten!
Kann nicht festgestellt werden, welche Bremsflüssigkeit sich im Behälter befindet, muss die gesamte Bremsflüssigkeit gewechselt werden.
Entsorgen Sie die Bremsflüssigkeit vorschriftsgemäß!


Verwenden Sie nur hochwertige Bremsflüssigkeit (DOT 4). Andere Qualitäten besitzen nicht die erforderlichen chemischen Eigenschaften und können Gummidichtungen angreifen.

Alte Bremsflüssigkeit neigt bei starker Beanspruchung (lange Abfahrten/häufiges Bremsen) zur Dampfblasenbildung und damit zur starken Minderung der Fahrsicherheit.



VORSICHT

Einstellarbeiten und Reparaturen an den Bremsen überlassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einem autorisierten MZ-Fachhändler!


Mit abgenutzten Bremsklötzen (Verschleißmarken!) oder einem undichten Bremssystem ist Ihre Maschine nicht betriebssicher!

Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunststoffteile an. Wischen Sie deshalb verschüttete Bremsflüssigkeit sofort ab. Lassen Sie die Bremsflüssigkeit und die Gummidichtungen alle 2 Jahre von Ihrem autorisierten MZ-Fachhändler erneuern.

Die Bremsschläuche müssen alle 4 Jahre erneuert werden.



Bremssättel

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  1. Bremsklotz
  2. Verschleißmarkierung
  3. Bremsscheibe


Kontrolle der Bremsklötze

Die Dicke der Bremsklötze darf auf keinen Fall weniger als 2,0 mm betragen, da sonst die Bremsscheiben beschädigt werden können! Sind die Verschleißmarkierungen (2) nicht mehr sichtbar, müssen die Bremsklötze sofort durch neue ersetzt werden!

Lassen Sie die Bremsklötze bei einem autorisierten MZ-Fachhändler erneuern.

Kontrolle der Bremsscheiben

Die minimale Bremsscheibendicke ist auf der Bremsscheibe aufgeprägt.

Lassen Sie die Bremsscheiben bei einem autorisierten MZ-Fachhändler austauschen, sobald die minimale Bremsscheibendicke erreicht wird.



Kupplung

nächster Abschnitt ; Index



Dieses Motorrad ist mit einer hydraulisch betätigten, einstellfreien Kupplung ausgestattet.

Der Ausgleichsbehälter (1) für die Bremsflüssigkeit befindet sich an der rechten Lenkerseite am Hauptbremszylinder.

Prüfen Sie regelmäßig den Flüssigkeitsstand! Dieser darf nie unter die LOWER-Markierung (3) sinken.



WARNUNG

Bremsflüssigkeit ist giftig!
Vermeiden Sie Hautkontakt!
Bewahren Sie Bremsflüssigkeit kindersicher im Originalbehälter auf! Bremsflüssigkeit greift Kunststoffteile und Lackoberflächen an.


Bremsflüssigkeit nachfüllen:

  1. Motorrad senkrecht stellen
  2. Deckel des Ausgleichsbehälters abschrauben, Membran entfernen.
  3. Bremsflüssigkeit bis zur Oberkante (2) des Schauglases nachfüllen. Membran wieder auflegen, Deckel aufschrauben.


VORSICHT

Mischen Sie nie verschiedene Bremsflüssigkeiten!
Kann nicht festgestellt werden, welche Bremsflüssigkeit sich im Behälter befindet, muss die gesamte Bremsflüssigkeit gewechselt werden.
Entsorgen Sie die Bremsflüssigkeit vorschriftsgemäß!


Räder und Reifen

nächster Abschnitt ; Index

Prüfen Sie vor jeder Fahrt den Reifeninnendruck im kalten Zustand der Reifen.

(Reifentemperatur = Außentemperatur).

Der Reifendruck soll die Werte nach folgender Tabelle haben:

Last1 oder 2
Personen
zu je 75 kg
max.
zulässige
Achslast
vorn250 kPa
2,5 bar
36 psi
250 kPa
2,5 bar
36 psi
hinten250 kPa
2,5 bar
36 psi
290 kPa
2,9 bar
42 psi


WARNUNG

Unfallgefahr!
Abgenutzte Reifen vermindern die Fahrstabilität. Lassen Sie abgenutzte Reifen durch Neue ersetzen!
Überlassen Sie den Reifenwechsel Ihrem autorisieten MZ-Fachhändler oder autorisierten Fachwerkstätten!
Fahren Sie stets mit richtig eingestelltem Reifendruck!


Achten Sie auf die gesetzlichen Mindestprofiltiefen Ihres Landes! Unabhängig davon die Reifen spätestens bei einer minimalen Profiltiefe von 2 mm wechseln.



VORSICHT

Verwenden Sie nur die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifen (siehe Technische Daten und Zulassungsunterlagen)!


Kraftstofftank

nächster Abschnitt ; Index



Der Kraftstofftank kann nach oben geschwenkt werden. Im Fahrbetrieb wird er von einem Halteblech (2) fixiert, das am Rahmen angeschraubt ist.

  1. Beide Innensechskant-Schrauben (1) herausschrauben (M6).
  2. Kraftstofftank (3) nach oben schwenken. Einen geringe Menge Kraftstoff kann im Kraftstofftank verbleiben (siehe Hinweis "Vorsicht").
  3. Ggf. den Kraftstofftank mit geeigneten Mitteln (z.B. Spannband) am Rahmen befestigen. Darauf achten, dass die Oberfläche nicht beschädigt wird.
  4. Montage in umgekehrter Reihenfolge.


VORSICHT

Quetschgefahr und Sachschäden! Schwenken Sie den Kraftstofftank nicht im vollen Zustand nach oben!
Es darf nur soviel Kraftstoff im Tank verbleiben, dass beim Blick in den offenen Tank der Boden nicht mit Kraftstoff bedeckt ist. Anderenfalls Kraftstoff in ein geeignetes Gefäß absaugen.
Ein gefüllter Kraftstofftank ist schwer. Lassen Sie ihn beim Herunterschwenken nicht fallen!
Auf ordnungsgemäße Lage und Bewegungsmöglichkeit der Kabel und Kraftstoffschläuche achten!


Anzugsmomente
Innensechskant-Schrauben M68+2 Nm


Luftfilter

nächster Abschnitt ; Index



Der Luftfilter (1) befindet sich unter dem Kraftstofftank, unter einer Lufthutze (2). Er ist mit drei Schrauben auf die Airbox aufgeschraubt und wird mit zwei O-Ringen gehalten.

Er muss zum Reinigen ausgebaut werden.

Ausbau

  1. Sitze abnehmen, Kraftstofftank hochschwenken, Lufthutze abschrauben.
  2. 3 Schrauben am Luftfilter (1) entfernen.
  3. Luftfilter (1) herausnehmen, reinigen oder wechseln.
  4. Einbau in umgekehrter Reihenfolge.


VORSICHT

Eindringender Staub oder Schmutz erhöhen den Verschleiß an Kolben und Zylinder.
Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Kraftstoffverbrauch bei abnehmender Motorleistung.
Starten Sie den Motor nur mit intaktem Luftfilter!
Beachten Sie die vorgeschriebenen Reinigungsintervalle.


Intervalle

Luftfilter wechseln: alle 10.000 km (ggf. öfter)

Reinigen

Bei leichten Verschmutzungen Luftfilter ausklopfen und entgegen des Ansaug-Luftstromes mit Druckluft ausblasen.

Bei starken Verschmutzungen, Defekten oder feuchtem Filterpapier muss der Luftfilter grundsätzlich gewechselt werden.

Nur originale MZ-Luftfilter verwenden!



Kraftstoffanlage

nächster Abschnitt ; Index

WARNUNG

Brand- und Explosionsgefahr!
Rauchen und Umgang mit Feuer und offenem Licht verboten!
Funkenbildung vermeiden!
Bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage Batterie abklemmen.


Wartungsarbeiten an der Kraftstoffanlage sind bei Störungen an folgenden Baugruppen erforderlich:

Kraftstofftank

Bei einer Verschmutzung des Kraftstofftanks muss dieser ausgespült werden. Überlassen Sie diese Arbeit Ihrem autorisierten MZ-Fachhändler.

Die elektronische Einspritzung wurde im Herstellerwerk bzw. bei der Inspektion durch Ihren autorisierten MZ-Fachhändler optimal eingestellt. Eigenmächtige Veränderungen sind nicht statthaft!

Kraftstoffschlauch und Anschlüsse

Kontrollieren Sie die Schellen auf richtigen Sitz. Nur MZ-Originalschläuche einsetzen.



Batterie

nächster Abschnitt ; Index

WARNUNG

Verätzungsgefahr!
Batteriesäure darf nicht in die Augen, auf die Haut oder auf Kleidungsstücke gelangen.
Säurespritzer sofort gründlich mit Wasser abspülen, notfalls den Arzt aufsuchen.


Die Batterie (1) befindet sich unter dem Kraftstofftank.

Halten Sie die Batterieanschlüsse stets sauber und mit Polfett konserviert!



VORSICHT

Schäden an der Bordelektronik!
Halten Sie die Batterie stets in einem gut geladenen Zustand!
Laden Sie die Batterie nur im ausgebautem Zustand!




Achten Sie auf den sicheren Sitz der Batterie (1)! Das Spannband (2) muss die Batterie sicher festhalten und darf nicht porös sein.

Wird das Motorrad länger als 1 Monat nicht gefahren, führen Sie vor dem Abstellen bitte folgende Arbeiten durch:

  1. Batterie ausbauen und an einem lichtgeschützten Ort bei Temperaturen zwischen 5C und 20C lagern. Bei Bedarf Batterie vor dem Lagern nachladen.
  2. Beim Ausbau zuerst Minuspol abklemmen, dann Pluspol!


Einbau
  1. Batterie vor dem Einbau ggf. nachladen. Bei schlechtem Ladezustand der Batterie kann unter Umständen der Motor nicht gestartet werden.
  2. Beim Einbau zuerst Pluspol anklemmen, dann Minuspol!
    Auf festen Sitz der Polklemmen achten!


WARNUNG

Batterie vor Kindern gesichert aufbewahren!
Laden Sie die Batterie nur im ausgebauten Zustand nach.
Brand- und Explosionsgefahr!
Lüften Sie den Ladestandort der Batterie!
Rauchen und Umgang mit Feuer und offenem Licht verboten!
Funkenbildung vermeiden!


Scheinwerfereinstellung

nächster Abschnitt ; Index

  1. Festpunkt
  2. Höhenverstellung (vertikal)
  3. Seitliche Verstellung (horizontal)




Stellen Sie die Scheinwerfer behelfsmäßige wie folgt ein:

  1. Fahrzeug entsprechend der hauptsächlichen Nutzung belasten.
    Die Federvorspannung des Federbeines muss dieser Belastung entsprechen.
  2. Fahrzeug im Abstand von 5 m frontal zu einer senkrechten Wand senkrecht auf waagerechtem Boden abstellen (nicht auf Ständer stellen).
  3. Maß für Scheinwerfermitte (Kreis-Markierung für Fern- bzw. Abblendlicht) vom Boden aus gemessen an die Wand übertragen.
  4. Bei abgeblendetem Licht muss sich bei richtig eingestelltem Scheinwerfer die Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlichtkegels 140 mm unterhalb der an der Wand markierten Scheinwerfermitte abzeichnen.
  5. Über die Einstellschrauben (2,3) Scheinwerfer an der Markierung ausrichten.


WARNUNG

Unfallgefahr!
Mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern gefährden Sie sich selbst und andere.
Fahren Sie stets mit richtig eingestellten Scheinwerfern! Lassen Sie die Scheinwerfer mindestens einmal jährlich einstellen.
Bei veränderter Federvorspannung am Federbein bzw. Belastung Einstellung prüfen.


Antriebskette

nächster Abschnitt ; Index



Die Antriebskette ist eines der wichtigsten Kraftübertragungsteile an Ihrem Motorrad.

Halten Sie die Kette sauber und geschmiert! Regelmäßig mit viel Wasser waschen (drucklos) und mit O-Ring-Kettenspray einsprühen.



VORSICHT

Ein unkorrekter Kettendurchhang überlastet den Motor und andere wichtige Bauteile! Halten Sie den Kettendurchhang in den angegebenen Grenzen (30 - 40 mm)!


Durchhang prüfen

Stellen Sie das Motorrad auf den Seitenständer, um den Kettendurchhang zu prüfen.



WARNUNG

Verletzungsgefahr!
Bringen Sie Ihre Finger nicht zwischen Kettenrad und Kette!


Drehen Sie das Hinterrad mehrmals und messen Sie den Kettendurchhang an verschiedenen Punkten, um die straffste Stelle zu ermitteln. Die gültige Messung muss an der straffsten Stelle der Kette durchgeführt werden. Bewegen Sie die Kette dazu auf und ab. Ist die Kette zu straff (Durchhang <30 mm) oder zu lose (Durchhang > 40 mm), muss der Kettendurchhang wie folgt korrigiert werden.





Durchhang einstellen
  1. Achsmuttern auf der linken Radseiten etwa eine Umdrehung lösen.
  2. Beidseitig Kontermuttern (1) lockern.
    • Kettendurchhang verkleinern:
      Schrauben (2) auf beiden Seiten gegen den Uhrzeigersinn um den gleichen Betrag drehen.
    • Kettendurchhang vergrößern:
      Schrauben (2) auf beiden Seiten im Uhrzeigersinn drehen und das Rad nach vorn schieben.
  3. Achsmutter festziehen.
  4. Nach dem Einstellvorgang die Radspur kontrollieren, ggf. korrigieren.
  5. Kontermuttern (1) fest anziehen.


Anzugsmomente
Achsmutter100+10 Nm


Kühlmittel

nächster Abschnitt ; Index



Kontrolle

Die Kontrolle des Kühlmittel-Flüssigkeitsstandes erfolgt nach den ersten 1.000 km und alle 10.000 km innerhalb der Inspektionen durch einen autorisierten MZ-Fachhändler.



VORSICHT

Motorschäden durch zu wenig Kühlmittel!
Lassen Sie von Ihrem autorisierten MZ-Fachhändler die Ursache für Kühlmittelverlust sofort beheben!


Der Stand des Kühlmittels wird am Ausgleichsbehälter (1) überprüft. Dieser befindet sich unter der rechten Seitenverkleidung.

  1. Soziussitz und Fahrersitz abnehmen.
  2. Kühlmittel-Flüssigkeitsstand prüfen.
  3. Sozius- und Fahrersitz montieren.

Der Flüssigkeitsstand soll

  • sich bei betriebswarmem Motor zwischen den Markierungen MIN und MAX befinden,
  • bei kaltem Motor nicht unter die MIN-Markierung sinken.


Kühlmittel nachfüllen

WARNUNG

Verbrühungsgefahr durch Überdruck!
Öffnen Sie den Kühlerverschluss nicht bei heißem Motor! Abkühlen lassen!


  1. Motor abschalten und abkühlen lassen.
  2. Kühlerverschluss am Ausgleichbehälter (1) öffnen.
  3. Kühlsystem mit einem Gemisch aus hochwertigem Marken-Kühlmittel für Aluminium-Motoren und destilliertem Wasser befüllen.

Das Mischungsverhältnis muss mindestens für -30 C (-4 F) ausgelegt sein.

Das entspricht etwa 50% Frostschutzmittel, gemischt mit 50% Wasser (Angaben des Kühlmittelherstellers beachten).



Reinigen und Konservieren

nächster Abschnitt ; Index

Durch häufige und gründliche Säuberung wird nicht nur das Erscheinungsbild Ihres Motorrades verbessert, sondern auch das allgemeine Betriebsverhalten.

Die Lebensdauer vieler Bauteile erhöht und sich und Korrosion wird vermieden.

Benutzen Sie keine Hochdruck-Reinigungsgeräte! Schützen Sie beim Reinigen folgende Bereiche vor Wassereintritt:

  • Ansaugbereich unter der Sitzbank
  • Radnaben, Bremssättel
  • Instrumente, Zündschalter
  • Antriebskette
  • Auspufföffnung
  • Hauptbremszylinder
  • Lenkerschalter, Steckverbinder
  • Raum unter der Sitzbankverkleidungen (ECU, Sicherungshalter)
  • Scheinwerfer
  • unteres Befestigungsauge Federbein.


Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Endrohr des Auspuffes verschließen, damit kein Wasser eindringen kann.
  2. Groben Schmutz vor dem eigentlichen Waschvorgang mit viel Wasser einweichen.
  3. Zur Schmutzlösung Reinigungsmittel verwenden, die Lack oder anderen Oberflächenschutz nicht angreifen. Dabei die Herstellerangaben des Reinigungsmittels beachten.
    Ein Pinsel hilft, stark verschmutzte Stellen zu säubern.
  4. Schmutz und Reinigungsmittel gründlich mit sauberem Wasser abspülen.


VORSICHT

Hoher Wasserdruck, z.B. aus einem Hochdruckreiniger, kann Bauteile des Motorrades beschädigen.
Spülen Sie deshalb das Motorrad nur mit weichem Wasserstrahl ab!


  1. Unmittelbar nach dem Waschen alle Oberflächen mit Druckluft oder weichem Tuch trocknen.
  2. Die Kette trocknen und sofort mit Kettenspray schmieren, um Rostbildung zu vermeiden.
  3. Die Sitze mit Wasser und milder Seife reinigen.
    Keine chemischen Produkte verwenden!
  4. Auf alle lackierten und verchromten Teile kann Kraftfahrzeugwachs aufgetragen werden. Kombinierte Reinigungswachsmittel vermeiden.
  5. Verschluss des Endrohres enfernen.
  6. Motor starten und kurze Probefahrt durchführen.
  7. Auspuffanlage mit Pflegemittel für Edelstahl bzw. Aluminium behandeln.
  8. Die Gelenke der Betätigungshebel am Lenker schmieren.


WARNUNG

Unfallgefahr!
Die Bremswirkung kann unmittelbar nach dem Waschen beeinträchtigt sein.
Halten Sie bis zum Abtrocknen der Bremse ausreichend Abstand für einen längeren Bremsweg!
Umwelt!
Entsorgen Sie das Abwasser vorschriftsgemäß.


Stillegen

nächster Abschnitt ; Index

Ein langfristiges Stilllegen (30 Tage oder mehr) des Motorrades erfordert einige Schutzmaßnahmen, um Schäden zu verhindern.

Reinigen Sie das Motorrad gründlich und bereiten Sie es wie folgt zum Stilllegen vor:

  1. Die Kühlflüssigkeit auf Menge und Frostschutz (-30C) prüfen und ggf. auffüllen.
  2. Die Antriebskette gründlich reinigen und schmieren.
  3. Alle Seilzüge ölen.
  4. Die Gelenke der Bedienungshebel und Fußrasten ölen.
  5. Die Reifen auf den für eine Person richtigen Luftdruck bringen.
  6. Das Motorrad aufbocken, so dass beide Räder vom Boden abgehoben sind.
  7. Bei Stilllegung in einer feuchten oder salzhaltigen Luft müssen alle freiliegenden Metalloberflächen mit einem leichten Ölfilm geschützt werden. Auf Sitz oder Gummiteile ein Gummipflegemittel aufgetragen (kein Öl).
  8. Die Batterie ausbauen, ggf. aufladen und an einem trockenen Ort lagern. Einmal im Monat nachladen. Keinen Temperaturen über 30 C oder unter 5 C aussetzen.


VORSICHT

Anfallende Reparaturen vor Stilllegen des Motorrades ausführen.
Starten Sie nicht den Motor während der Stilllegungsperiode!


Wiederinbetriebnahme

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  1. Batterie laden und unter Beachtung der richtigen Polarität einbauen:
    • rotes Kabel mit Schutzkappe = Plus (1).
    • schwarzes Kabel ohne Schutzkappe = Minus (2),
      unbedingt seitlich anschrauben!
  2. Kraftstoff in den Kraftstofftank nachfüllen.
  3. Ölstand prüfen.
  4. Kühlmittelstand prüfen.
  5. Bremsflüssigkeitsstand prüfen.
  6. Nach längerem Stilllegen (> 1 Jahr) vor dem Start des Motors Motorenöl und Ölfilter wechseln.
  7. Reifenluftdruck prüfen.
  8. Kontrolle auf Betriebs- und Verkehrssicherheit laut StVO.


VORSICHT

Nach zwei Jahren müssen alle Betriebsmittel gewechselt werden (Motorenöl, Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit.)
Nach vier Jahren müssen die Druckschläuche gewechselt werden (Bremse, Kupplung, Kühlanlage).


Selbsthilfe

Bordwerkzeug

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Das Bordwerkzeug für die Pannenhilfe ist in einer Werkzeugtasche unter dem Soziussitz untergebracht.

  1. Set Sicherungen mit Auszieher
    • Schmelzeinsatz FK-5A
    • Schmelzeinsatz FK-7,5A
    • Schmelzeinsatz FK-15A
    • Schmelzeinsatz FK-20A
    • Schmelzeinsatz FK-30A
  2. Auszieher
  3. Zündkerzenschlüssel
  4. Sechskantsteckschlüssel einarmig
  5. Ringschlüssel SW 22/
    Ringschlüssel SW 32
  6. Maulschlüssel SW 8x10
    Maulschlüssel SW 12x13
  7. Umsteckschraubendreher Ph1
  8. Sechskant-Winkelschrauber SW 3
    Sechskant-Winkelschrauber SW 5
    Sechskant-Winkelschrauber SW 4 lang mit Kugelkopf

SW = Schlüsselweite



Zündkerze wechseln

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Lassen Sie einen Kerzenwechsel möglichst bei einem autorisierten MZ-Fachhändler durchführen.

  1. Zündung ausschalten.
  2. Sitze abnehmen, Kraftstofftank nach oben schwenken und Ansauggeäuschdämpfer abbauen.
  3. Schrauben (1) des Zündspulenhalters (2) abschrauben.
  4. Stecker (4) von der Zündspule abziehen.
  5. Zündspule (3) von den Zündkerzen abziehen.
  6. Zündkerzen mittels Zündkerzenschlüssel mit Verlängerung und Umsteckschraubendreher als Drehstift herausschrauben.
  7. Zündkerze ggf. säubern oder wechseln.
  8. Zündkerzen einschrauben.

Anzugsmoment:        18 Nm+2

Oder Zündkerze von Hand bis zum Anliegen einschrauben und:

neue Kerze:etwa 90 weiterdrehen
gebrauchte Kerze:       etwa 30 weiterdrehen
  1. Zündspulen (3) aufstecken.
  2. Beide Zündspulen gleichzeitig mittels Kerzenhalter (2) nach unten drücken und Schrauben (1) anschrauben.
  3. Stecker (4) an Zündspule stecken.
  4. Ansauggeräuschdämpfer anbauen, Kraftstofftank herunterklappen, festschrauben und Sitze aufbauen.


Sicherungen wechseln

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  1. Sicherungs- und Relaisbox
  2. Diagnosestecker


WARNUNG

Brandgefahr, Gefährdung der Bordelektronik und Schäden an der elektrischen Anlage!
Sicherungen niemals überbrücken. Nur Sicherungen mit vorgeschriebenen Werten verwenden!
Batterie abklemmen!


Die Sicherungs- und Relaisbox (1) befindet sich unter dem Fahrersitz.

Im Falle einer dauerhaft leuchtenden MIL-Lampe bei laufendem Motor kann der autorisierte MZ-Fachhändler einen eventuellen Fehler bestimmen.

Wenn möglicherweise eine Sicherung durchgebrannt ist:

  1. Zündung ausschalten.
    Ca. 5 Sekunden warten, bis ECU abschaltet.
  2. Sitze abnehmen.
  3. Halter an der Schutzkappe wegdrücken und Kappe abnehmen.
  4. Neue Sicherung mit der richtigen Amperezahl einsetzen.
  5. Schutzkappe und Sitze aufbauen

Brennt nach dem Wechseln die Sicherung erneut durch, wenden Sie sich an einen autorisierten MZ-Fachhändler.

Vorgeschriebene Sicherungen

Regler
 
Flachsicherung FK1 30A
(grün)
Motor
 
Flachsicherung FK1 20A
(gelb)
Beleuchtung
 
Flachsicherung FK1 15A
(blau)
Kraftstoff-
pumpe
Flachsicherung FK1 7,5A
(braun)
Haupt-
sicherung
Flachsicherung FK1 15A
(blau)
Instrumente
 
Flachsicherung FK1 5A
(hellbraun)


GEFAHR

Hochspannung!
Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage besteht Gefahr durch Hochspannung.
Schalten Sie die Zündung aus und klemmen Sie die Batterie ab!


Glühlampen wechseln

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Vorgeschriebene Glühlampen

Rückleuchte12V 21/5W P25-2
Blinkleuchte12V 10W R19/10
Scheinwerfer
Abblendlicht
Lampe HB 3, 60W
 
Scheinwerfer
Fernlicht
Lampe HB 3, 60W
 
Standlicht12V 5W W2,1x9,5d


VORSICHT

Verwenden Sie nur Glühlampen mit den vorgeschriebenen technischen Daten.
Berühren Sie die Lampen nicht mit bloßen Händen. Verwenden Sie ein sauberes, weiches Tuch!


Rückleuchte

  1. Schrauben an der Rückleuchte lösen und Gehäuse entfernen.
  2. Lampe (12V 21/5W P25-5) wechseln (Bajonettverschluss). Die Lampe kann nur in einer Position gesteckt werden.
  3. Gehäuse der Rückleuchte befestigen.


Blinkleuchte

  1. Schraube auf der Rückseite des Blinkleuchtengehäuses herausschrauben.
  2. Blinkleuchtenschale abnehmen.
  3. Lampe (12V 10W R19/10) wechseln (Bajonettverschluss).
  4. Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.


Scheinwerfer

Das Abblendlicht ist links, das Fernlicht rechts.

VORSICHT

Wenden Sie beim Lampenwechsel keine Gewalt an. Korrigieren Sie danach die Scheinwerfereinstellung.




  1. Gummikappe (1) abziehen.
  2. Lampenfassung (2) gegen Uhrzeigersinn drehen und herausnehmen.
  3. Steckverbinder mit Kabel von der Lampe abziehen.
    Die Lampe (HB 3 60W) wird komplett mit Fassung gewechselt.
  4. Steckverbinder wieder anstecken, Lampe um 45 schräg einsetzen.
  5. Lampe in Uhrzeigersinn drehen, bis die Fassung einrastet.
  6. Rand der Gummikappe umstülpen und in die Nut einsetzen.
    Die Ablaufbohrung und die Kabeldurchführung müssen nach unten zeigen.
  7. Gummikappe wieder zurückstülpen.


Hinweis

Bei extremer Verstellung des Scheinwerfereinsatzes kann die Lampenfassung mit Steckverbinder nicht ordnungsgemäß eingesetzt und durch Verdrehen gesichert werden.
Die Scheinwerfereinstellung überprüfen und richtig stellen!


Standlichtlampe
  1. Standlichtlampe am Gummi (3) fassen und herausziehen.
  2. Standlichtlampe aus der Steckfassung herauszeihen.
  3. Neue Standlichtlampe (12V 5W W2,1x9,5d) in die Steckfassung einstecken.
  4. Standlichtlampe in die Öffnung einsetzen und bis zum Anschlag hineindrücken.


VORSICHT

Bei nicht ordnungsgemäß eingesetzter Standlichtlampe kann es zu Beschädigungen am Scheinwerfer kommen!


Instrumentenbeleuchtung
  1. Steckfassung am Gummi fassen und herausziehen.
  2. Lampe aus der Steckfassung herausziehen.
  3. Neue Lampe in die Steckfassung einstecken.
  4. Lampe in die Öffnung einsetzen und bis zum Anschlag hineindrücken.


Hinweis

Bei nicht ordnungsgemäß eingesetzter Standlichtlampe kann es zu Beschädigungen am Scheinwerfer kommen!


Reifen wechseln

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Lassen Sie einen Reifenwechsel bei einem autorisierten MZ-Fachhändler durchführen. Dort sind die notwendigen Voraussetzungen vorhanden.



Störungssuche

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Obwohl alle MZ-Motorräder vor dem Versand im Werk strikten Kontrollen unterzogen und vom autorisierten MZ-Fachhändler ordnungsgemäß fahrfertig an den Kunden übergeben werden, könnte es während des Betriebes zu Störungen kommen.

Probleme in der Kraftstoffanlage, bei der Verdichtung oder in der Saugrohreinspritzung können zu schlechtem Startverhalten und zu Leistungsabfall führen.

Falls Reparaturarbeiten an Ihrem Motorrad erforderlich sind, vertrauen Sie es unbedingt Ihrer autorisierten Fachwerkstatt an. Die qualifizierten Mechaniker der Fachwerkstatt verfügen über die erforderlichen Werkzeuge, die Ausbildung und die Erfahrung, um die Reparatur an Ihrem Motorrad fachgerecht auszuführen.

Verwenden Sie nur von MZ freigegebene oder originale MZ-Ersatzteile!



GEFAHR

Hochspannung!
Bei Arbeiten an der Zündanlage besteht Gefahr durch Hochspannung.
Schalten Sie die Zündung aus und klemmen Sie die Batterie ab!


VORSICHT

Brand- und Explosionsgefahr!
Bei Arbeiten am Kraftstoffsystem besteht Brand- und Explosionsgefahr.
Es besteht Rauchverbot und Verbot für den Umgang mit offenen Flammen und Funken. Batterie abklemmen.
Ausreichend Be- und Entlüften!


Technische Daten

Abmessungen und Gewichte

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Abmessungen [mm]
RahmenChrom-Molybdän-Doppelrohr-Brückenrahmen (CMDT), Rahmenheck geschraubt
Gesamtlänge2050 ± 50 mm
Gesamtbreite mit/ohne Spiegel835/830 mm
Höhe1195 mm
Sitzhöhe825 mm
Radstand1445 ± 15 mm
Nachlauf103 mm
Lenkungswinkel65
Lenkereinschlag links/rechts28/28
Wendekreis [m]6 m
Gewichte [kg]
Gewicht in fahrbereitem Zustand230 kg
Achslast vorn ohne Belastung113 kg
Achslast hinten ohne Belastung117 kg
Zulässiges Gesamtgewicht426 kg


Motor

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TypMZ 1000ST
Arbeitsverfahren/ Steuerung
 
Fremdzündung, 4-Takt-0ttomotor, DOHC, 4 Ventile pro Zylinder, über Tassenstößel betätigt, 1 Ausgleichswelle
Zylinder2-Zylinder-Reihe, 40 nach vorn geneigt
Hubraum999 cm³
Bohrung x Hub96 x 69 mm
Leistung/Drehzahl
 
 
 
83 kW (113 PS) bei 9000 min-1
(1) alternativ 72 kW (98 PS) bei 9000 min-1
(2) alternativ 73 kW (100 PS) bei 9000 min-1
(3) alternativ 86 kW (115 PS) bei 9000 min-1
Max. Drehmoment/Drehzahl
 
 
 
98 Nm bei 7000 min-1
(1) alternativ 98 Nm bei 7000 min-1
(2) alternativ 98 Nm bei 7000 min-1
(3) alternativ 95 Nm bei 7000 min-1
Verdichtungsverhältnis11,5±0,5 : 1
Gemischaufbereitungelektronische Saugrohreinspritzung
SchmierungDruckumlaufschmierung mit Nasssumpf
KupplungMehrscheiben-Nasskupplung
LuftfilterPapier-Trockenfilter
AbgasreinigungEuro 2 / zwei geregelte Katalysatoren


Getriebe

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Getriebe6 Gänge, Kassette
Neutralgang-AnzeigeKontrollleuchte "N"
GetriebebauartStirnrad-Wechselgetriebe, klauengeschaltet
BedienungFußbedienung links
PrimärantriebStirnzahnräder
SekundärantriebKette 530 5/8x3/8, 108 Rollen
Untersetzungsverhältnis
Primär45/79 (1:1,755)
SekundärSerie: 16/43 (1:2,687); Optional: 17/43 (1:2,529); 17/45 (1:2,647)
Gesamt 
1. Gang13/341:2,615
2. Gang17/341:2,000
3. Gang18/281:1,555
4. Gang21/271:1,285
5. Gang22/241:1,090
6. Gang23/231:1,000


Fahrgestell

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Federweg vorn120 mm
Federweg hinten120 mm
Räder
Bereifung vorn120/70 ZR17
Bereifung hinten
 
180/55 ZR17,
optional 190/50 ZR 17
Reifendruck vorn250 kPa
Reifendruck hinten250 kPa (290 max. zulässige Achslast)
Rad vorn, Felgengröße17 x MT 3.50 Twin System Wheel (TSW)
Räder hinten, Felgengröße17 x MT 5.50 Twin System Wheel (TSW)
Radaufhängung vorn
 
43 mm Upside-Down-Gabel, einstellbare Zug- und Druckdämpfung
einstellbare Federbasis
Radaufhängung hinten
 
Zweiarm-Cantilever-Schwinge, Aluminium, Zentralfederbein, einstellbare Zug- und Druckdämpfung, Federbasis hydraulisch von Hand einstellbar


Bremsen

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Bremsen
Vorn, AbmessungenHydraulische Doppelscheibenbremse (ø 320), schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Vierkolbensättel, handbetätigte Zylinder
Hinten, AbmessungenHydraulische Einscheibenbremse (ø 243), Doppelkolbensattel, fußbetätigte Zylinder


Elektrische Anlage

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Nennspannung12V
Zündungelektronisches Motormanagement
ZündkerzeBosch FR 6 DTC (optional NGK BCPR6ET)
Elektrodenabstand [mm]voreingestellt, nicht nachbiegen!
LichtmaschineWechselstrom-Generator 480 W
Batteriewartungsfrei, Typ YTX 14-BS, 12V/12Ah
Glühlampen
FernlichtHB3 12V 60W
AbblendlichtHB3 12V 60W
Standlicht12V 5W (2 Stück)
Blinkleuchten12V 10W (4 Stück)
Rücklicht / Bremslicht12V 21/5W (1 Stück)
Instrumentenbeleuchtung12V 1,2W (5 Stück)
Sicherungen
Regler30 A
Motormanagement20 A
Beleuchtung15 A
Kraftstoffpumpe7,5 A
Hauptsicherung15 A
Instrument5 A


Füllmengen

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Füllmengen
Kraftstoffartbleifreies Benzin min. ROZ 95
Kraftstofftank20 Liter inkl. 5 Liter Reserve
Motorenöl,
(s. Abschnitt Wartung-Ölwechsel)
SAE 10W-40 API SG
SAE 10W-50 API SG
Motorenölmenge mit Filterwechsel3,9 l
Kühlmittel-Gesamtmenge1800±100 [cm³]
Teleskopgabel, Füllmenge je Holm
Ölsorte
va. 450 [cm³] 120 mm Luftkammer
Gabelöl SAE 7,5 W
Stoßdämpfer Federbein
 
Hydropneumatisch
(keine Wartung durch Vertragswerkstatt möglich)


Stichwortverzeichnis

Index

A

Abblendlicht
Abmessungen
Abstellen
Anlasserknopf
Anzeigen einstellen

B

Batterie
Bedienelemente
    Lenker links
    Lenker rechts
Betriebstemperatur
Blinklichtschalter
Bremsen
Bremsflüssigkeit
    hinten
    vorn
Bremsklötze
Bremsscheiben

D

Display

E

Einfahren

F

Fahrersitz
Fahrweise
Fahrzeug-Identifikationsnummer
Fassungsvermögen
Fußbremshebel
Fußschalthebel

G

Gepäck
Gepäcksystem
Gewichte

H

Handbremshebel
Hinterradfederung
    Auswärtsdämpfung
    Einwärtsdämpfung
    Federvorspannung

I

Identifikation
Instrumente

K

Kraftstoff
Kraftstoffanlage
Kraftstofftank
Kraftstofftankverschluss
Kühlmitteltemperaturanzeige
Kupplung
Kupplungshebel

L

Lenkerschloss
Lenkungsdämpfer
Lichthupe
Lichtschalter
Luftfilter
    Ausbau
    Reinigen

M

MIL
Motornummer
Motorstoppschalter

O

Ölsorten
Ölstand kontrollieren
Ölwechsel

R

Räder und Reifen
Reifendruck

S

Schaltschema
Scheinwerfereinstellung
Schlüsselnummer
Schmierstellen
Seitenständer
Selbsttest
Sicher fahren
Signalhorn
Soziussitz
Starten

T

Tanken

V

Verkleidung
Vorderradfederung
    Auswärtsdämpfung
    Einwärtsdämpfung

W

Wartungsplan
    Elektrische Anlage
    Fahrgestell
    Motor und Getriebe
Winterfahrbetrieb

Z

Zubehör
Zuladung
Zündschloss



Notizen



Index