2 Aufbau
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Die beiden Mokickenhängertypen sind in ihrem konstruktiven Aufbau bis
auf die elektrische Ausrüstung gleich. Sie setzen sich grundsätzlich aus Anhängerkasten,
Flach-T-Stahlrahmen, Zugstange, den Laufrädern und der Beleuchtungseinrichtung zusammen.
Bei leichtem Ladegut ist eine Vergrößerung des Laderaumes möglich. In den vier Ecken des
Anhängerkastens sind für das Befestigen eines Aufsatzes Profile eingeschweißt.
Die Laufrüder 20 x 2 1/4" gewährleisten bei einem Luftdruck der Reifen von 1,20 atü
auch bei voller Belastung des Anhängers einen leichtgängigen Lauf (niedriger
Rollwiderstand). Schwarz lackierte Schutzbleche 24" sind als Spritzschutz
angebracht.
Die Oberfläche der Mokickanhänger ist feuerverzinkt. Somit ist bei sachgemäßer
Behandlung eine lange Lebensdauer gewährleistet. Durch eine bewegliche Kugelkupplung
wird eine schnelle und zuverlässige Verbindung von Anhänger und Zugfahrzeug erreicht.
Leuchtenbestückung
| MWH/M2 | MWH/M3 |
1 Bremsschlußleuchte BSL 100, 8520.20 mit | 1 Bremsschlußleuchte BSL 100, 8520.20 mit |
2 Kugellampen 6V, 5W, BA 15s 6V, 21W, BA 15s | 2 Kugellampen 6V, 5W, BA 15s 6V, 21W, BA 15s |
| | 2 Blinkleuchten, hinten 8580.23/1 mit 6V, 21W, BA 15s |
| | 1 Kugellampe |
Technische Änderung: Bremsschlußleuchte BSL 122, 8520.26
|
3 Technische Daten
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größte Länge: 1740 mm
nutzbare Länge: ca. 820 mm
größte Breite: 730 m
nutzbare Länge: ca. 820 mm
größte Höhe: 740 mm
nutzbare Höhe: ca. 250 mm
Laderaum ca. 0,1 cbm
Eigenmasse: 24 kg
Nutzmasse: 36 kg
zulässige Gesamtmasse: 60 kg
Luftdruck der Reifen: 1,20 kp/qcm
zulässige Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
4 Inbetriebnahme
4.1 Verbindung von Anhänger und Zugfahrzeug
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Das Anhängerkupplungsstück ist am Mokickanhänger an der Stirnseite der
Zugstange verschraubt und gekontert. Der Kugelbolzen ist an der Zugvorrichtung
verschweißt und wird durch eine Schlitzhülse, die mit Federkraft über den Kugelbolzen
geschoben wird, gehalten. Damit wird eine sichere und schnell lösbare Verbindung
zwischen Anhänger und Zugfahrzeug erreicht.
Die Zugvorrichtung wird bei beiden Mokickanhängertypen am Rahmenobergurt und
Gepäckträger befestigt.
4.2 Elektrische Anlage
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Die Montage der Steckdosen und Anschluß der Kabelbäume für die
entsprechenden Typen hat nach Schaltplan und Montageanleitung zu erfolgen, auch bei
anderer Farbgebung der einzelnen Leitungskabel!
Die elektrische Verbindung zwischen Anhänger und Zugfahrzeug gewährleisten ein bzw. zwei
Stecker StK 2/7 A 8821:2 (am Mokickanhänger) und ein bzw. zwei Steckdosen StK 1/7 A
8827:2/1 (an der Zugvorrichtung).
Die Kupplung ist so geschaltet, daß beim Verbinden von Anhänger und Zugfahrzeug die
Rückbeleuchtung des Zugfahrzeuges unterbrochen wird!
Ein bzw. zwei mitgelieferte Adapterkabel stellen die Verbindung von Steckdose zur
Rückbeleuchtung des Zugfahrzeuges her.
Achtung!
Bei der Verdrahtung der Kabelbäume 2206.0-0001:00 (4) und 2207.0-0000:03 mit den
Steckdosen SK 1/7 A 8820:2/1 muß abgesichert werden, daß die PVC-Ummantelung der
Kabelbäume bis in den Steckdoseninnenraum geführt wird!
4.3 Wartung und Sicherheitsvorschriften
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- Vor Inbetriebnahme ist die elektrische Ausrüstung zu überprüfen!
- Auf entsprechenden Reifenluftdruck von 1,20 kp/qcm, gleichmäßig gespannte Speichen sowie ordnungsgemäße Radbefestigung ist zu achten!
- Die Kugellager der Laufräder sind jährlich mit Wälzlagerfett WZF u. K 3 TGL 14819 Bl. 3 abzuschmieren!
- Auf Einhaltung der zulässigen Gesamtmasse und Höchstgeschwindigkeit ist zu achten!
- Bei leerem Anhänger muß vorsichtig gefahren werden (Kippgefahr)!
- Vorsicht bei nasser Straße, vor allem beim Bremsen!
- Nach jeweils 2500 km Fahrstrecke muß eine Kontrolle und das Nachstellen der sich ergebenden Lagerluft an den Konuslagern beider Laufräder erfolgen!
4.4 Besondere Hinweise
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- Der Eigentümer muß vor Inbetriebnahme den Mokickanhänger im Berechtigungsschein bei der zuständigen VP-Dienststelle eintragen lassen.
- Jeweils vor Fahrbeginn ist zu prüfen, ob der Anhänger sachgemäß gekoppelt ist. Das ist der Fall, wenn die Schlitzhülse mittels Federkraft über den Kugelkopf des Kugelbolzens geschoben ist.
5 Montageanleitung für die Zugvorrichtung und Steckdose S 50 N
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- Federbeine am Rahmenobergurt abschrauben
- Gepäckträger am Haltebügel lösen
- Zugvorrichtung von hinten parallel zum Rahmenobergurt aufstecken
- Federbeine und Zugvorrichtung am Rahmenobergurt wieder festschrauben
- Zugvorrichtung und Gepäckträger mit beigefügten Sechskantschrauben M 6x25 am Haltebügel anbauen
- Lösen des Kabelbaumes 1120217805/3 von der BSL und Herausziehen aus der Kabeltülle der BSL. Der Kabelbaum wird zwischen Kotflügel und Rahmenobergurt bis zum Steckdosenhalter links an der Zugvorrichtung zurückgezogen und zwischen Sitzbank und Rahmenobergurt seitlich herausgezogen.
- Dieser Kabelbaum ist um 90 mm zu verkürzen.
- Kfz-Leitungen 5 mm entmanteln, verdrillen und verzinnen.
- Der Kabelbaum 2206.0-0001:00 ist durch die Kabeltülle der BSL und zwischen Kotflügel und Sitzbank bis zum Steckdosenhalter durchzuziehen.
- Beide Kabelbäume werden nach Schaltplan an die Steckdose angeschlossen.
- Die Steckdose wird mit 3 Zylinderschrauben AM 5x35, 3 Zahnscheiben und 3 Sechskantmuttern über eine Gummischeibe Durchmesser 71 mm am Steckdosenhalter der Zugvorrichtung befestigt.
- Anschließen des Kabelbaumes 2206.0-0001:00 an die BSL nach Schaltplan.
- Funktionsprobe
Hinweis
Bei angekuppeltem Anhänger muß die BSL am
Zugfahrzeug abgeschaltet und die BSL am Anhänger zugeschaltet sein.
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