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Index
Nachdem Sie nun im Besitze eines Simson-Mopeds sind, wird Ihnen daran liegen, dieses leistungsfähige Fahrzeug auch sachgemäß zu behandeln. VEB FAHRZEUG- UND GERÄTEWERK SIMSON SUHL Inhaltsverzeichnis1 Technische Daten 2 Bedienungsanleitung 2.1 Bedienungsorgane 2.2 Schieben bzw. radfahren bei stehendem Motor 2.3 Tanken 2.4 Inbetriebnahme des Mopeds 2.4.1 Anfahren 2.4.2 Schalten 2.4.3 Zurückschalten 2.4.4 Geschwindigkeit verringern 2.4.5 Anhalten 2.4.6 Wiederanfahren 2.4.7 Motor abstellen 2.4.8 Bergabfahren 2.5 Einfahren 2.6 Benzinsparendes Fahren 2.7 Beleuchtung 2.8 Sicherung gegen unbefugtes Benutzen 2.9 Schwingsattel 2.10 Kippständer 2.11 Lenkerverstellung 3 Pflegeanleitung 3.1 Pflegeschema 3.2 Schmierplan 3.3 Seilzüge und Tachoantriebswelle ölen 3.4 Kraftstoffilter im Kraftstoffhahn reinigen 3.5 Kupplungsspiel prüfen und nachstellen 3.6 Ölstand im Getriebe nachprüfen und wechseln 3.7 Bremsen prüfen und nachstellen 3.8 Schaltung prüfen und einstellen 3.9 Kettenspannung prüfen, Kette reinigen und ölen 3.10 Nachstellen der Lenkungs- und Radlager 3.10.1 Nachstellen der Lenkungslager 3.10.2 Vorderradausbau und Einstellung des Lagers 3.10.3 Hinterradausbau und Einstellen des Lagers 3.10.4 Das Spuren der Räder 3.11 Auspuffanlage reinigen 3.12 Elektrodenabstand der Zündkerze prüfen 3.13 Luftfilter reinigen 3.14 Vergaser 3.14.1 Nachstellen des Gasbowdenzugs 3.14.2 Einstellen der Leerlaufdrehzahl 3.14.3 Vergasereinstellung 3.14.4 Reinigen des Vergasers 3.15 Abstand der Unterbrecherkontakte und Zündeinstellung prüfen 4 Motorstörungen und ihre Behebung 4.1 Der Motor springt nicht an 4.2 Der Motor arbeitet unregelmäßig oder bleibt des öfteren stehen 4.3 Der Motor arbeitet im 4-Takt (läßt Zündungen aus) 4.4 Der Motor zieht nicht oder läßt in der Leistung nach 4.5 Zu hoher Kraftstoffverbrauch 4.6 Der Motor knallt oder patscht in den Vergaser 4.7 Der Motor wird zu heiß 4.8 Der Motor übertourt sich (dreht durch) 4.9 Geräusche 5 Werkzeuge |
1 Technische Datenzum nächsten Punkt ; Index
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2 Bedienungsanleitung2.1 Bedienungsorganezum nächsten Punkt ; Index |
Bild 1
2.2 Schieben bzw. radfahren bei stehendem Motorzum nächsten Punkt ; Index Schaltdrehgriff (1, Bild 3) am Lenker links bleibt in Leerlaufstellung; Marke am Griffstück zeigt auf 0. Kupplungshebel (2, Bild 3) wird nicht angezogen. Das Fahrzeug kann in diesem Zustand wie ein Fahrrad gefahren werden.
2.3 Tankenzum nächsten Punkt ; Index Öffnen des Kraftstoffbehälters durch Linksdrehung des Tankverschlusses (7, Bild 3). Wenn weiteres Drehen nicht mehr möglich ist, Tankverschluß nach oben abnehmen. Der Motor kann mit jedem handelsüblichen Kraftstoff betrieben werden, der sauber und wasserfrei sein muß. Niemals darf reiner Kraftstoff allein zugefüllt werden, sondern immer mit Öl gemischt im Verhältnis 25 : 1. Das gleiche Mischungsverhältnis gilt auch für das Einfahren. Auf 4 Liter Benzin 160 ccm Öl, auf 3 l also 120 ccm; auf 2 l demnach 80 ccm und auf 1 l 40 ccm. Vor dem Einfüllen in den Kraftstoffbehälter in einer peinlich sauberen Mischkanne gut mischen und durch ein Tuch filtern. |
Bild 2. Kraftstoffhahn
Hahn offen - Griff in Schlauchrichtung (Bild 2a) br> 2.4 Inbetriebnahme des Mopedszum nächsten Punkt ; Index
2.4.1 Anfahrenzum nächsten Punkt ; Index
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Bild 3. Draufsicht auf Scheinwerfer, Lenker mit Bedienungsorganen und Kraftstoffbehälter
2.4.2 Schaltenzum nächsten Punkt ; Index
2.4.3 Zurückschaltenzum nächsten Punkt ; Index Merkt man, daß die Fahrgeschwindigkeit, z. B. an einer Steigung, stark absinkt (unter 15 km/h) oder muß man in dichtem Verkehr langsam fahren, so schaltet man auf den 1. Gang zurück.
2.4.4 Geschwindigkeit verringernzum nächsten Punkt ; Index
2.4.5 Anhaltenzum nächsten Punkt ; Index
2.4.6 Wiederanfahrenzum nächsten Punkt ; Index
2.4.7 Motor abstellenzum nächsten Punkt ; Index
2.4.8 Bergabfahrenzum nächsten Punkt ; Index Auf längeren, sehr steilen Gefällen wirkt der ohne Gas mitlaufende motor als Bremse. Der Kraftstoffhahn darf dabei nicht abgestellt werden! Ist die Strecke übersichtlich und nicht zu steil, kann man das Getriebe auf Leerlauf schalten und fast geräuschlos bergab rollen. Die kräftigen Bremsen bringen das Moped auch aus hoher Geschwindigkeit zuverlässig schnell zum Stehen. Den Motor lassen Sie am besten im Leerlauf weiterlaufen. Damit das Wiedereinschalten des Ganges am Ende des Gefälles keine Schwierigkeiten macht, geben Sie beim Schalten gas, so daß sich die Drehzahlen von Motor und Getriebe einander anpassen können. Lassen Sie sich aber nicht dazu verleiten, das Gas voll aufzudrehen und bergab schneller fahren, als Sie dieselbe Steigung hinauffahren würden; denn Sie verringern dadurch die Lebensdauer des Motors. 2.5 Einfahrenzum nächsten Punkt ; Index Etwa 500 km brauchen die neuen Teile des Motors zum Einlaufen. Fahren Sie in dieser ersten Zeit nicht mit Vollgas. Schalten Sie an Steigungen auf den kleineren Gang, wenn Sie merken, daß der Motor nicht mehr munter zieht. Sie brauchen keineswegs ängstlich zu sein, sondern können sofort bis zu einer Geschwindigkeit von 12 km/h im 1. Gang und 30 km/h im 2. Gang fahren. 2.6 Benzinsparendes Fahrenzum nächsten Punkt ; Index Wenn die gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist, Gasdrehgriff nicht in seiner Stellung stehen lassen, sondern vorsichtig und so lange zurückdrehen, bis der Motor das Fahrzeug gerade noch auf der erreichten Geschwindigkeit hält. Der Motor muß dabei noch gleichmäßig laufen. Dadurch Schonung des Motors und sparsamer Kraftstoffverbrauch. 2.7 Beleuchtungzum nächsten Punkt ; Index Der Zündlichtschalter am Scheinwerfer (5, bild 3) hat 3 Schaltstellungen:
Der Abblendschalter ist am Lenker links angebracht und wird mit dem Daumen bedient. 2.8 Sicherung gegen unbefugtes Benutzenzum nächsten Punkt ; Index Am Gepäckträger befindet sich in einer besonderen Aufnahme ein Sicherungsschloß. Es werden 2 Schlüssel mitgeliefert. Zur Sicherung des Fahrzeugs wird das Schloß mittels Schlüssel entriegelt, aus der Aufnahme gezogen und in die Sicherungsaufnahme am Rahmen eingeführt und verriegelt. Das Schloß verhindert durch sein Eintreten zwischen die Speichen des Hinterrads unbefugtes Benutzen. |
Bild 4. Der Sattel
2.9 Schwingsattel (Bild 4)zum nächsten Punkt ; Index Angenehmes Fahren wird durch Abfederung des Vorder- und des Hinterrads erreicht und außerdem durch den Schwingsattel mit verstellbarem Gummielement. Er ist je nach Fahrergewicht und Größe einstellbar. Für leichte Fahrer kann das Gummielement nach vorn verstellt werden. Die Arretierung wird durch das Lösen der Feststellschraube (1, Bild 4) beseitigt. Entsprechend der Größe des Fahrers ist der Sattel in der Höhe verstellbar (2, Bild 4). 2.10 Kippständerzum nächsten Punkt ; Index Dieser ermöglicht das freie Abstellen des Mopeds. 2.11 Lenkerverstellungzum nächsten Punkt ; Index Der Lenker kann nach Lösen der Sechskantschraube und Überwurfmutter in gewissen Grenzen wie beim Fahrradlenker in der Höhe verstellt werden (8 und 10, Bild 3). Von Oberkante Überwurfmutter bis Oberkante Lenker soll eine Entfernung von 140 mm nicht überschritten werden. 3 Pflegeanleitungzum nächsten Punkt ; Index Wenn Sie sich an das vorher über das Fahren Gesagte halten, so haben Sie dem Motor schon viel Gutes getan; denn eine sachgemäße Behandlung erhöht seine Betriebsbereitschaft und seine Lebensdauer. Außerdem müssen Sie aber noch auf die regelmäßige Pflege Ihres Mopeds bedacht sein. Bei einiger handwerklichen Gewandtheit können Sie die meisten Pflegearbeiten selbst durchführen (siehe Pflegeschema). Andernfalls, und in den besonders bezeichneten Fällen ist es notwendig, die Hilfe einer Vertragswerkstatt in Anspruch zu nehmen (siehe Sonderdruck Kundendienstbeilage 'Wer hilft mir?').
3.1 Pflegeschemazum nächsten Punkt ; Index
3.2 Schmierplanzum nächsten Punkt ; Index Das Abschmieren der Preßschmierstellen muß mit Öl (Tankstelle, Werkstatt) erfolgen. |
Bild 5. Schmierplan
(Das Abschmieren der Preßschmierstellen muß mit Öl (Tankstelle, Werkstatt) erfolgen.)
3.3 Seilzüge und Tachoantriebswelle ölenzum nächsten Punkt ; Index Die Seilzüge zum Vergaser, zur Kupplung, zum Schalthebel und zur Bremse sowie die Tachoantriebswelle müssen von Zeit zu Zeit geölt werden, damit sich die Seile und die Biegsame Welle leicht in ihren Hüllen bewegen. 3.4 Kraftstoffilter im Kraftstoffhahn reinigenzum nächsten Punkt ; Index Verunreinigungen und Wassertropfen, die im Kraftstoff enthalten sind, setzen sich im Filter des Kraftstoffhahns (Bild 6) ab. Reinigen des öfteren erforderlich. 3.5 Kupplungsspiel prüfen und nachstellenzum nächsten Punkt ; Index Die Kupplung muß vollständig ein- und auskuppeln, darf also nicht rutschen, weil dadurch die Kupplungslamellen verbrennen können. Bei richtiger Einstellung muß der Handkupplungshebel in eingekuppeltem Zustand etwa 1 cm toten Gang (Spiel) am Hebelende aufweisen, bzw. der, von vorn gesehen, aus dem Motorgehäuse rechts herausgeführte Bowdenzug muß ein Spiel von 2 bis 4 mm aufweisen. Bei zu großem Spiel löst die Kupplung nicht voll aus, wenn das Spiel fehlt, neigt sie zum Rutschen (Bilder 7 und 8). |
Bild 6.
Bild 7.
Bild 8.
Arbeitsvorgang: 3.6 Ölstand im Getriebe nachprüfen und wechseln (Bild 8)zum nächsten Punkt ; Index Den runden Deckel an der linken Seite des Motorgehäuses abnehmen. Bei richtigem Ölstand soll bei auf den Rädern stehendem Moped das Getriebeöl bis zur Unterkante der Öffnung stehen. Nachfüllung erfolgt durch die Einfüllöffnung (1, Bild 8) an der Gehäuseoberseite. 3.7 Bremsen prüfen und nachstellenzum nächsten Punkt ; Index Vorderradbremse: |
Bild 9. Rechte Lenkerseite mit Gasdrehgriff und Handbremshebel.
Stellschraube festhalten. 3.8 Schaltung prüfen und einstellenzum nächsten Punkt ; Index Damit der Kupplungshebel am Schaltdrehgriff richtig einrastet und dabei die Gänge ordnungsgemäß geschaltet werden, muß der Seilzug vom Schaltdrehgriff zum Getriebe vorschriftsmäßig eingestellt sein. 3.9 Kettenspannung prüfen, Kette reinigen und ölenzum nächsten Punkt ; Index Die Lebensdauer der Kette wird durch Einwirkung von Staub und Schmutz beeinträchtigt. Durchhang in der Mitte etwa 10 bis 12 mm. |
Bild 10 und 10a. Vorderradlagerung und -bremse.
3.10 Nachstellen der Lenkungs- und Radlagerzum nächsten Punkt ; Index Die Lenkungs- und Radlager sind mit nachstellbaren Kugellagern ausgestattet. Sie sind sorgfältig abgedichtet, so daß weder Schmiermittel verloren gehen kann, noch Schmutz oder Nässe von außen eindringen können. Eine lange Lebensdauer ist dadurch gewährleistet. Nur bei einer Generalüberholung des Fahrzeugs werden Räder und Lenkung ausgebaut und zerlegt. Alle Teile werden in Benzin saubergewaschen und mit neuem Heißlagerfett, gegebenenfalls auch mit neuen Dichtungen, wieder montiert. |
Bild 11. Hinterradlagerung und -bremse.
Bild 12. Befestigung des Kettenschutzes.
wahrzunehmen ist. Bei eingebautem Rad und fest angezogenen Achsmuttern muß dieses Seitenspiel verschwunden sein, die Felge muß aber seitlich immer noch eben fühlbares Spiel haben. Verschwindet dies Spiel beim Anziehen der Achsmuttern vollständig, so ist zu prüfen, ob die Gabelenden noch plan und parallel sind. 3.10.1 Nachstellen der Lenkungslagerzum nächsten Punkt ; Index Sollte sich nach längerem Betrieb ein zu großes Spiel am Lenkungslager bemerkbar machen, so ist Nachstellung erforderlich. 3.10.2 Vorderradausbau und Einstellung des Lagerszum nächsten Punkt ; Index Arbeitsvorgang (Bilder 10 und 10a): 3.10.3 Hinterradausbau und Einstellen des Lagerszum nächsten Punkt ; Index Arbeitsvorgang (Bild 11): 3.10.4 Das Spuren der Räderzum nächsten Punkt ; Index Das Spuren der Räder kann mit Hilfe einer geraden Latte oder Schnur erfolgen. 3.11 Auspuffanlage reinigenzum nächsten Punkt ; Index Leistung und Verbrauch eines Zweitaktmotors hängen in hohem Maße vom Staudruck in der Auspuffanlage ab. Wenn die Motorleistung nachläßt, ist eine Reinigung der Auspuffanlage unbedingt erforderlich. |
Bild 13. Der Schalldämpfer.
Arbeitsvorgang: 3.12 Elektrodenabstand der Zündkerze prüfenzum nächsten Punkt ; Index Als Folge hoher Beanspruchung zeigt die Kerze nach einer gewissen Betriebszeit Alterserscheinungen, die sich als Elektrodenabbrand, Verbrennungsrückstände am Isolator usw. bemerkbar machen. Das Betriebsverhalten des Motors, vor allem sein Anspringen wird dann ungünstig beeinflußt. Die Kerze muß von Zeit zu Zeit überprüft, gereinigt und der Elektrodenabstand nachgestellt werden. |
Bild 14. Prüfen der Zündkerze.
Zum Überprüfen schraubt man die Kerze nach scharfer Fahrt aus dem noch warmen Motor heraus und betrachtet das Kerzeninnere (Kerzengesicht). Die richtige Kerze zeigt bei richtig eingestelltem Vergaser einen bräunlichen Isolatorkörper, dunkelgraues Kerzengehäuse und trockenen schwarzen Rußbelag auf der Stirnfläche des Kerzengehäuses. Ist die Kerze zu kalt geblieben (Wärmewert zu hoch), so ist das Kerzeninnere verrußt und verölt. Dies ist jedoch auch bei richtig gewählter Kerze möglich, wenn zu kleiner Elektrodenabstand, zu fett eingestellter Leerlauf oder andere Ursachen für hohe Rückstandsbildung sorgen. Eine überhitzte Kerze zeigt einen weißgebrannten Isolierkörper und weißgebrannte Elektrodenspitzen, manchmal auch kleine Schmelzperlen (Wärmewert zu niedrig). Dieses Kerzengesicht kann bei richtigem Wärmewert auch als Folge falscher Luft oder zu armen Gemisches auftreten. 3.13 Luftfilter reinigenzum nächsten Punkt ; Index Ein sauberes Luftfilter wirkt sich nicht nur günstig auf die Leistungsfähigkeit und den geringen Kraftstoffverbrauch aus, sondern es erhöht auch die Lebensdauer des Motors. 3.14 Vergaserzum nächsten Punkt ; Index Die Stellung des Drosselschiebers im Vergaser wird durch den Gasdrehgriff an der rechten Lenkerseite reguliert. Durch Drehen von vorn nach hinten wird mehr Gas gegeben. Am Drehgriff ist eine geschlitzte Stellschraube angebracht; mit ihr kann die Leichtgängigkeit des Drehgriffes den Wünschen des Fahrers angepaßt werden. Rechtsdrehen ergibt schwereren, Linksdrehen leichteren Gang des Griffes. 3.14.1 Nachstellen des Gasbowdenzugszum nächsten Punkt ; Index Die Notwendigkeit einer Nachstellung des Gasbowdenzugs ist äußerlich an den immer größer werdenden Spiel am Gasdrehgriff zu erkennen. Das Spiel soll etwa 2 mm an der Bowdenzughülle betragen. Die Nachstellung erfolgt an der Stellschraube am Bowdenzug. |
Bild 15. Vergaser und Luftfilter.
3.14.2 Einstellen der Leerlaufdrehzahl (Bild 15)zum nächsten Punkt ; Index Mit der Gasschieberanschlagschraube (3), die durch eine Feder (4) gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert ist, kann der Leerlauf eingestellt werden. Beim Hineinschrauben der Anschlagschraube erhöht sich, beim Herausschrauben verringert sich die Leerlaufdrehzahl. 3.14.3 Vergasereinstellungzum nächsten Punkt ; Index Die Vergasereinstellung wurde durch ausgedehnte Versuche festgelegt, und es ist zu empfehlen, keine Veränderungen an dieser Einstellung vorzunehmen. |
Bild 16. Vergaser, zerlegt.
3.14.4 Reinigen des Vergasers (Bild 16)zum nächsten Punkt ; Index Um den Vergaser stets einsatzbereit zu halten, ist es zu empfehlen, diesen von Zeit zu Zeit gründlich zu reinigen. Die Reinigung der Hauptdüse kann erfolgen, ohne daß der Vergaser demontiert wird. Zu diesem Zweck wird die Düsenhalteschraube (1) mit dem Sechskantschlüssel von 11 mm Schlüsselweite herausgeschraubt. 3.15 Abstand der Unterbrecherkontakte und Zündeinstellung prüfenWir schlagen Ihnen vor, diese Arbeiten in einer Vertragswerkstatt ausführen zu lassen. 4 Motorstörungen und ihre Behebung4.1 Der Motor springt nicht anzum nächsten Punkt ; Index
4.2 Der Motor arbeitet unregelmäßig oder bleibt des öfteren stehenzum nächsten Punkt ; Index
4.3 Der Motor arbeitet im 4-Takt (läßt Zündungen aus)zum nächsten Punkt ; Index
4.4 Der Motor zieht nicht oder läßt in der Leistung nachzum nächsten Punkt ; Index
4.5 Zu hoher Kraftstoffverbrauchzum nächsten Punkt ; Index
4.6 Der Motor knallt oder patscht in den Vergaserzum nächsten Punkt ; Index
4.7 Der Motor wird zu heißzum nächsten Punkt ; Index
4.8 Der Motor übertourt sich (dreht durch)zum nächsten Punkt ; Index
4.9 Geräuschezum nächsten Punkt ; Index
5 WerkzeugeIndex Im Werkzeugkasten sind die für die Unterhaltung und Pflege erforderlichen Werkzeuge untergebracht. |
Bild 17.